Seit Wochen ist klar: Die Bayern wollen Dayot Upamecano in München halten, doch der Franzose lässt die Verantwortlichen noch zappeln. Dass es nicht um die finanziellen Rahmenbedingungen geht, haben beide Seiten bereits betont. Doch langsam dürfen daran Zweifel aufkommen.
FC Bayern: Wann steigt der Druck auf Upamecano?
Darum zögert Upamecano
Die Münchner tz berichtete zuletzt, dass vor allem das Thema Ausstiegsklausel und deren Höhe intensiv diskutiert wird und insbesondere hier noch keine Einigung erzielt wurde. Heißt: Es geht irgendwie also doch ums Geld.
„Dass es zu einer Ausstiegklausel kommen wird… davon gehe ich mittlerweile fest aus, weil die Bayern dieses Dogma, dass es keine geben kann, ohnehin abgelegt haben. Kane und Musiala haben schließlich auch eine bekommen. Da bricht den Bayern kein Zacken aus der Krone, wenn sie das Upamecano auch zugestehen“, sagt SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger in der aktuellen Folge des Podcasts „Die Bayern-Woche“.
Wie viel Zeit die Bayern Upamecano lassen
Sportvorstand Max Eberl hielt sich am Samstag nach der Partie gegen Mainz erneut zurück, als er von SPORT1 auf Upamecano angesprochen wurde, wollte aber doch eine gewisse Botschaft unters Volk bringen: „Abgesagt, Drohung, Ultimatum – alles Quatsch“, sagte der 51-Jährige und reagierte damit auf entsprechende Medienberichte.
Auffällig: Die Bayern-Bosse vermeiden es tunlichst, öffentlich Druck auf Upamecano auszuüben. Angesichts der Tatsache, dass der Franzose am 1. Januar 2026 auch offiziell mit anderen Klubs verhandeln darf, scheint das Risiko zu groß zu sein, damit Upamecano unter Umständen zu verprellen.
„Ich verstehe Max Eberl da. Ich frage mich aber schon: Wenn es wirklich um die sportliche Perspektive gehen soll, was erwartet Upamecano denn noch in dieser Hinsicht? Er ist Stammspieler in einem Top-Verein, der Chancen in der Champions League hat und der Trainer vertraut ihm. Was will er in sportlicher Hinsicht denn mehr?“, sagt Kumberger im Podcast.
Wann wird Bayern ungeduldig?
Der Insider erwartet daher, dass irgendwann der Punkt kommen werde, an dem die Bayern „die Daumenschrauben ein bisschen anziehen“. „Spätestens im Februar oder März rechne ich damit, weil der Verein natürlich auch Planungssicherheit haben möchte“, erklärt Kumberger.
Upamecano wäre damit nicht der erste Spieler, der erleben müsste, dass der Rekordmeister und seine Bosse ungeduldig werden können. Im vergangenen Jahr war es Joshua Kimmich, der das zu spüren bekam – auf Betreiben von Klub-Patron Uli Hoeneß.
Die ganze Diskussion um Dayot Upamecano sowie alles zu den anderen aktuellen Brennpunkt-Themen rund um den FC Bayern hören Sie in der neuen Ausgabe des SPORT1-Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und Chefreporter Stefan Kumberger.
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