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BVB: "Karim hat nicht mehr verhandelt"

„Karim hat nicht mehr verhandelt“

Karim Adeyemi bestimmte zuletzt vor allem abseits des Rasens die Schlagzeilen. BVB-Boss Sebastian Kehl bestätigt die Geldstrafe gegen den Star, richtet den Blick aber auch nach vorne.
Im Dezember sorgte BVB-Star Karim Adeyemi in der Partie gegen Borussia Mönchengladbach mit einem Ausraster für Aufsehen. In einer Medienrunde spricht Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl nun über die Situation und die anschließende Sanktion.
Karim Adeyemi bestimmte zuletzt vor allem abseits des Rasens die Schlagzeilen. BVB-Boss Sebastian Kehl bestätigt die Geldstrafe gegen den Star, richtet den Blick aber auch nach vorne.

Die Causa Karim Adeyemi sorgte zuletzt für etliche Nebengeräusche beim BVB. Sportdirektor Sebastian Kehl hat nun die Geldstrafe gegen den Offensivstar bestätigt und ihm mit deutlichen Worten ins Gewissen geredet. Zugleich richtete Kehl den Blick nach vorne.

„Wir hatten das Gespräch, das war aber in einem sehr guten Rahmen. Karim hat auch nicht mehr verhandelt. Karim hat das am Ende akzeptiert, ohne dass ich die Summe, die in den letzten Tagen herumgegeistert ist, in irgendeiner Form bestätige“, sagte Kehl in einer Medienrunde, an der auch SPORT1 teilnahm, am Rande des Trainingslagers in Marbella.

Wie von SPORT1 berichtet, wurde Adeyemi nach seinem Wutausbruch im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach mit einer hohen Geldstrafe belegt, die Bild nannte eine Summe von 90.000 Euro.

Kehl: „Ich glaube, Karim hat verstanden“

Adeyemi reagierte in der Partie wütend auf seine Auswechslung und wollte frustriert direkt in der Kabine verschwinden. Sportdirektor Kehl hinderte ihn daran, Adeyemi verfolgte die restliche Spielzeit schließlich von der Ersatzbank aus.

„Ich glaube, Karim hat verstanden, dass sein Verhalten in dem Moment nicht gut war. Es war trotzdem emotional. Dafür war ich auch selber Spieler. Wir alle wissen, wie es nach dem Spiel manchmal ist und wie frustriert man auch ist“, zeigte Kehl auch Verständnis für Adeyemi.

Nun richtete der BVB-Boss den Fokus wieder nach vorne: „Das Thema ist erledigt! Karim ist ein guter Junge. Er gibt hier Gas im Training. Er hat in den letzten Tagen wirklich richtig gut trainiert. Er lässt sich auch von den ganzen Randerscheinungen nicht wirklich ablenken.“

Adeyemi? „Man muss dann auch mal ein ernstes Wort sprechen“

Kehl gefällt es, dass Adeyemi fokussiert bei der Sache sei: „Aber an der einen oder anderen Stelle muss man dann auch mal gemeinsam ein ernstes Wort sprechen. Das haben wir getan. Trotzdem: Weiter geht’s!“

Schon vor seinem Wutausbruch vor Weihnachten hatte Adeyemi durch seinen Ärger mit der Justiz wegen einer „Mystery Box“, die illegale Waffen enthielt, für Schlagzeilen gesorgt. Nun sollen aus Sicht der Dortmunder wieder sportliche Themen im Vordergrund stehen.