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BVB: Schlotterbeck erklärt seinen "nicht so guten" Jubel

Schlotterbeck erklärt seinen Jubel

Nico Schlotterbeck bringt Borussia Dortmund in Führung. Der anschließende Jubel verläuft anders als geplant.
In einer Medienrunde beim BVB-Trainingslager in Marbella spricht BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl über die Vertragsverhandlungen mit Nico Schlotterbeck.
Nico Schlotterbeck bringt Borussia Dortmund in Führung. Der anschließende Jubel verläuft anders als geplant.

Nico Schlotterbeck brachte Borussia Dortmund am Dienstagabend früh auf Kurs und köpfte in der 11. Minute zum 1:0 gegen den SV Werder Bremen ein (Endstand 3:0). Bei einem Eckball schüttelte er seinen Gegenspieler ab und verwandelte aus kurzer Distanz.

In einer insgesamt zerfahrenen ersten Halbzeit des BVB war der Jubel des Verteidigers anschließend groß. Schlotterbeck riss sich die Kapitänsbinde vom Arm und rutschte auf den Knien jubelnd in Richtung Seitenlinie. Erst nachdem sich die Freude bereits etwas gelegt hatte, marschierte er noch einmal zur Eckfahne und präsentierte mit der Binde in der Hand seinen Bizeps - eine Jubelpose, die sich bei Schlotterbeck eigentlich fest etabliert hat.

Schlotterbeck über spontanen Jubel: „Der war nicht so gut“

„Ich habe meinen klassischen Jubel, den wollte ich erst machen, dann habe ich mich für den Knierutscher entschieden, der war nicht so gut“, scherzte der Torschütze nach der Partie bei DAZN. Bei seinem Rutscher war er vornüber gefallen: „Es macht gerade extrem Spaß, Fußball zu spielen.“

Eine tiefere Bedeutung lässt sich aus dem Jubel ohne Kapitänsbinde also nicht ableiten.

Der Vertragspoker um die Zukunft von Schlotterbeck zieht sich weiter in die Länge. Sein Vertrag im Ruhrgebiet läuft noch bis 2027, bis zum Sommer dürfte es also noch einmal spannend werden, wie sich die Karriere des Nationalspielers fortsetzen wird.

Die erste Halbzeit gestaltete sich für den BVB und Schlotterbeck trotz des Treffers „schwerfällig“, entsprechend erleichtert zeigte sich Schlotterbeck nach der Partie. „Wir hatten in der ersten Halbzeit echt Probleme. Werder hätte auch ein Tor machen können, vielleicht zwei. Die zweite Halbzeit war dann kontrollierter. Es war nicht unser bestes Spiel, aber am Ende gewinnst du 3:0, da sind wir echt glücklich.“