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Gerland? "Er hat mich ordentlich zusammengestaucht"

„Hat mich ordentlich zusammengestaucht“

Holger Badstuber und Hermann Gerland verbindet sportlich und privat eine gemeinsame Vergangenheit. Im SPORT1 Deep Dive spricht der Ex-Profi darüber, warum dies die Dinge beim FC Bayern München nicht leichter machte.
Holger Badstuber spricht in der neuen Deep-Dive-Folge über seine Verbindung zu Hermann Gerland.
Holger Badstuber und Hermann Gerland verbindet sportlich und privat eine gemeinsame Vergangenheit. Im SPORT1 Deep Dive spricht der Ex-Profi darüber, warum dies die Dinge beim FC Bayern München nicht leichter machte.

Hermann „Tiger“ Gerland wurde in mehr als 50 Jahren im Profifußball besonders beim FC Bayern München zu einer Trainerlegende. Bei den Amateuren betreute er zahlreiche spätere Bayern-Stars und agierte anschließend lange als Co-Trainer der Profimannschaft.

Einer der Spieler, zu dem Gerland eine besondere Verbindung hatte, war Holger Badstuber. Nach zwei Jahren mit der Zweitvertretung des FCB feierte Badstuber 2009 sein Profidebüt und wurde schon in seiner ersten Saison zum Stamm- und Nationalspieler.

Im neuen Podcast SPORT1 Deep Dive spricht der heute 36-Jährige auch über die Rolle von Gerland auf seinem Weg zum Profi.

Badstubers bereits im März 2009 verstorbener Vater und Gerland absolvierten laut dem ehemaligen Bayern-Star einst zusammen den Lehrgang zum Fußballlehrer, anschließend sei „die Verbindung dann über die Jahre hinweg geblieben“ und eine Freundschaft daraus gewachsen.

„In meinen früheren Jahren, als ich zum Teil noch beim VfB gespielt habe, haben wir Hermann Gerland und seine Familie auch ab und zu gesehen und besucht“, erklärte Badstuber. Zu einer Sonderbehandlung durch den „Tiger“ sei es dadurch aber nicht gekommen.

Badstuber über Verbindung mit Gerland: „Das war eher ein Minuspunkt“

„Da war halt so eine Verbindung da, das heißt aber nicht, dass er mich nicht noch extra geschliffen hätte. Er hat mich schon auch ordentlich zusammengestaucht“, schilderte der ehemalige Verteidiger und ergänzte: „Das war eher ein Minuspunkt, weil er sich auch nicht die Blöße geben wollte, dass man ihm irgendwas hinterherruft. Deswegen war eine gewisse Verbindung da, aber es hat nichts damit zu tun, dass daraus irgendwie ein Bonus entstanden ist.“

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Zudem zeigte sich Badstuber überzeugt: „Im Endeffekt zählt eben die Leistung, da kann ich so viel Verbindung haben wie noch was, aber wenn ich nichts leiste, dann schaffe ich es bei Bayern München nicht.“

Neben Gerland betonte Badstuber aber auch die Relevanz von Mentoren innerhalb der Mannschaft: „Bei mir war ein Mark van Bommel sehr wichtig als Mentor, der schon viel in dem Geschäft erlebt hat, Arjen Robben, der von Real Madrid kam, Bastian Schweinsteiger, der den großen Schritt gemacht hat, zum nahezu Weltstar nach der WM. Die waren für mich wichtige Faktoren, in der Phase, in der man begonnen hat.“

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