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Kehl zum HSV? Jetzt spricht der BVB-Boss

HSV-Gerüchte: Das sagt Kehl

Sebastian Kehl wird mit einem Wechsel zum Hamburger SV in Verbindung gebracht. Der langjährige Kaderplaner des BVB kommentiert die Gerüchte um seine Person.
Sebastian Kehl ist beim Hamburger SV im Gespräch - und sagt vorerst nicht dazu. Wird er seinen BVB verlassen? Es gibt Faktoren, die dagegen sprechen - aber nicht nur ...
Sebastian Kehl wird mit einem Wechsel zum Hamburger SV in Verbindung gebracht. Der langjährige Kaderplaner des BVB kommentiert die Gerüchte um seine Person.

Ist Sebastian Kehl bald neuer HSV-Sportvorstand? Der BVB-Boss hat sich am Samstagnachmittag zu den Gerüchten um seine Person geäußert.

„Mein Fokus ist bei diesem Klub (Borussia Dortmund, Anm. d. Red.). Ich versuche hier, meine Aufgabe in dieser Transferzeit so gut wie möglich zu absolvieren", wurde Kehl vor dem Ligaspiel gegen den FC St. Pauli (Jetzt im LIVETICKER) bei DAZN deutlich.

Auf diese Frage will BVB-Boss Kehl gar nicht erst eingehen

Kehl bekräftigte: „Ich glaube, ich muss nicht extra betonen, was mir dieser Klub bedeutet. Ich bin seit über 24 Jahren hier.“

Sein Fokus sei voll und ganz beim BVB. „Wir haben viele, viele Themen, englische Wochen, viele Spiele. Darum ist das mein aktuelles Thema“, fuhr Kehl fort.

DAZN-Reporter Daniel Herzog hakte noch einmal nach, ob der HSV denn gar nicht erst anzurufen brauche? Auf diese Frage ging Kehl nicht weiter ein. Stattdessen erklärte der 45-Jährige: „Ich habe mir für meinen Neujahrsvorsatz etwas vorgenommen. Gerüchte - und die gab es ja auch im letzten Jahr - nicht weiter zu kommentieren und mich auf das zu konzentrieren, was ich im Moment beeinflussen kann. Das ist meine Aufgabe hier.“

Auch bei Sky wurde Kehl auf die Berichte zu seiner Person angesprochen und äußerte sich ähnlich. Auf erneute Nachfrage sagte der Kaderplaner noch: „Jetzt fragen Sie nochmal nach“, ehe er das Thema wieder abmoderierte.

Hamann befeuert HSV-Gerüchte um Kehl

Jüngst hatte TV-Experte Dietmar Hamann die Gerüchte noch befeuert. „Er sollte interessiert sein“, befand Hamann: „Sollten die Hamburger ernsthaftes Interesse haben, dass er dort wirklich Chef und CEO werden kann, dann wird er sich das - glaube ich - mit Sicherheit anhören.“

Nach SPORT1-Informationen gab es bislang keinen Kontakt zwischen den Parteien. Dennoch gilt: Die neuen Spekulationen schmeicheln Kehl – ähnlich wie schon bei den Gerüchten um einen Wechsel zum VfL Wolfsburg Ende November.

Vor allem deshalb, weil er beim BVB nicht immer die größte Wertschätzung erfuhr. Und das, obwohl er einige starke Deals einfädelte und sowohl im vergangenen Sommer als auch im Jahr davor für seine Transfers gefeiert wurde.

Trotzdem steht Kehl immer wieder in der Kritik. Als der ehemalige Technische Direktor Sven Mislintat noch im Verein war, stand Kehls Zukunft beim BVB zeitweise sogar auf der Kippe. Auch die Beförderung von Ricken – und eben nicht von Kehl – in die Geschäftsführung war nicht gerade ein Vertrauenssignal.