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Dietmar Hamann befeuert Gerüchte um Sebastian Kehl

Hamann befeuert Kehl-Gerüchte

Sebastian Kehl wird als Nachfolger von Stefan Kuntz gehandelt. Sky-Experte Dietmar Hamann kommentiert die Gerüchte um den BVB-Sportdirektor.
Es kursieren Gerüchte, wonach der Hamburger SV Sebastian Kehl als möglichen Nachfolger von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz auf der Liste haben soll.
Sebastian Kehl wird als Nachfolger von Stefan Kuntz gehandelt. Sky-Experte Dietmar Hamann kommentiert die Gerüchte um den BVB-Sportdirektor.

Die Gerüchte um Sebastian Kehl lassen weiter viel Raum für Spekulationen.

Laut Sky soll der BVB-Sportdirektor ein Kandidat für die Nachfolge von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz beim Hamburger SV sein. „Er sollte interessiert sein“, machte Sky-Experte Dietmar Hamann am Mittwochabend deutlich.

Die Reaktion von Kehl heizt die Spekulationen an

Kehl selbst wich am Dienstag nach dem 3:0 gegen den SV Werder Bremen einer klaren Stellungnahme aus. Zuvor hatte er bereits ein geplantes Interview mit Sky kurzfristig abgesagt.

„Ich würde da nicht zu viel reinlesen. Er weiß natürlich: Wenn er in die Mixed Zone geht, stehen da natürlich zehn Journalisten, wovon alle neun, oder vielleicht sogar zehn, ihn nicht über das Spiel, sondern den HSV fragen. Da hat er gestern keine Lust gehabt und da habe ich auch Verständnis für“, sagte Hamann.

Während Geschäftsführer Sport Lars Ricken sich entschlossen äußerte, war Trainer Niko Kovac von den Gerüchten überrascht: „Eine Frage, von der ich gar nichts weiß. Darauf kann ich überhaupt keine Antwort geben.“

Hamann stellte fest: „Sollten die Hamburger ernsthaftes Interesse haben, dass er dort wirklich Chef und CEO werden kann, dann wird er sich das - glaube ich - mit Sicherheit anhören.“

Verlässt Kehl den BVB? Das ist an den Gerüchten dran

Nach SPORT1-Informationen gab es bislang keinen Kontakt zwischen den Parteien. Dennoch gilt: Die neuen Spekulationen schmeicheln Kehl – ähnlich wie schon bei den Gerüchten um einen Wechsel zum VfL Wolfsburg Ende November. Vor allem deshalb, weil er beim BVB nicht immer die größte Wertschätzung erfuhr. Und das, obwohl er einige starke Deals einfädelte und sowohl im vergangenen Sommer als auch im Jahr davor für seine Transfers gefeiert wurde.

Trotzdem steht Kehl immer wieder in der Kritik. Als der ehemalige Technische Direktor Sven Mislintat noch im Verein war, stand Kehls Zukunft beim BVB zeitweise sogar auf der Kippe. Auch die Beförderung von Ricken – und eben nicht von Kehl – in die Geschäftsführung war nicht gerade ein Vertrauenssignal.

Fakt ist aber auch: Kehl fühlt sich bei „seinem“ BVB, für den er 13 Jahre lang spielte, wohl. Die Zusammenarbeit mit Ricken gilt als konstruktiv und vertrauensvoll. Beide schätzen sich, kennen sich noch bestens aus gemeinsamen Spielerzeiten. Auch deshalb verlängerte Kehl erst vor einem Jahr seinen Vertrag bis 2027.

Dennoch gibt es auch Argumente, die für einen Wechsel sprechen würden.