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Matthäus: "Guirassy sieht traurig aus"

„Guirassy sieht traurig aus“

Serhou Guirassy steckt tief in einer Formkrise. Lothar Matthäus macht bei dem Stürmer vor allem ein mentales Problem aus.
Die Durststrecke von Serhou Guirassy geht auch in Frankfurt weiter. Trainer Niko Kovac stärkt dem Stürmer den Rücken - lobt aber gleichzeitig auch Guirassy-Konkurrent Fabio Silva.
Serhou Guirassy steckt tief in einer Formkrise. Lothar Matthäus macht bei dem Stürmer vor allem ein mentales Problem aus.

Beim 3:3 am Freitag gegen Eintracht Frankfurt erlebte Serhou Guirassy einen Horror-Abend. Der Stürmer verursachte einen Elfmeter, der zum zwischenzeitlichen 1:1 geführt hatte. In der Offensive blieb Guirassy einmal mehr blass und wurde nach 66 Minuten durch Fábio Silva ersetzt.

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus macht vor allem ein mentales Problem beim Angreifer aus Guinea fest. „Serhou Guirassy ist zurzeit mit dem Kopf nicht hundertprozentig da“, schilderte er am Sonntag bei Sky90.

Guirassy seit Oktober ohne Bundesliga-Tor

In der laufenden Saison erzielte Guirassy in 24 Pflichtspielen gerade einmal neun Tore, in der Bundesliga wartet der 29-Jährige seit dem 31. Oktober auf einen Treffer.

„Natürlich beobachtet Niko Kovac das, der lässt keinen Spieler hängen, das ist sein Spieler, er weiß, wie wichtig Guirassy für Borussia Dortmund war, er hat ja seine Tore gemacht und alles kann er ja nicht verlernt haben“, ergänzte Matthäus. „Trotz alledem hast du mit Fábio Silva einen, der auch hungrig ist, der wartet auf seine Chance.“

Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft stellte einen großen Unterschied zwischen Silva und Guirassy fest. „Guirassy sieht traurig aus. Er spielt jetzt nicht mit Freude, mit Körpersprache. Die ist bei Silva anders. Er sollte weniger nachdenken, sondern wieder Tore schießen.“