Bittere Augenblicke für den BVB! Beim 3:2-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim kassierten die Dortmunder in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nicht nur den 1:1-Ausgleich, sondern verloren in der Entstehung auch Verteidiger Filippo Mane.
Kovac gibt Update nach bitterem BVB-Moment
Kovac mit Update nach BVB-Verletzung
„Es tut mir wahnsinnig leid, dass sich Filippo dort in der Aktion verletzt hat“, sagte BVB-Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz nach dem Spiel: „Es ist sicherlich eine Muskelverletzung.“
„Wir hoffen jetzt, dass keine Sehne beteiligt ist. Wenn jemand so abrupt abbricht, ist das nicht ein kleiner Faserriss, sondern etwas mehr. Das werden wir aber sicherlich morgen wissen“, sagte Kovac weiter.
Bitter für Mane: Der junge Innenverteidiger hatte sich gerade erst in die Startelf gekämpft. Jetzt droht ihm ein längerer Ausfall.
BVB: Mane muss ausgewechselt werden
Doch was war überhaupt passiert: Über die linke Seite griffen die Heidenheimer durch Mathias Honsak an, Mane lieferte ihm ein Laufduell. Doch plötzlich spürte der BVB-Verteidiger etwas im Oberschenkel und blieb mit schmerzverzerrtem Blick liegen.
Honsak eilte derweil die nun leere Seite der Dortmunder hinunter und flankte in die Mitte. Dort konnte Daniel Svensson den Abschluss von Julian Niehues zunächst blocken, doch der Heidenheimer stocherte den zweiten Versuch an Gregor Kobel vorbei über die Linie.
„Das ist natürlich bitter in der Entstehung, weil Mané da irgendwas reinfährt“, analysierte DAZN-Kommentator Lukas Schönmüller. Zuvor hatte Waldemar Anton den BVB mit 1:0 in Führung gebracht.
Mane wurde nach dem Treffer behandelt und konnte nicht weitermachen.
Neuzugänge? „Stand jetzt bräuchten wir keinen“
Für ihn kam Niklas Süle in die Partie. Kurz nach dem Seitenwechsel kam es noch dicker für den BVB, Niehues schnürte den Doppelpack und traf zum 2:1.
Doch dann schlug die Stunde des Serhou Guirassy. Der Dortmunder Angreifer schnürte innerhalb von rund 90 Sekunden einen Doppelpack (68./70.) und führte den BVB zu einem 3:2-Erfolg.
Durch die Mane-Verletzung werden auch die Sorgen in der BVB-Abwehr zumindest wieder etwas größer. Zuletzt hatte Dortmund nach dem Blitz-Abgang von Aaron Anselmino schon einen Verteidiger verloren.
Mit Neuzugängen beschäftige man sich trotzdem noch nicht, verriet Cheftrainer Kovac: „Wir saßen gerade kurz zusammen und haben das besprochen. Das heißt aber nicht, dass wir irgendwas machen, es muss auch Sinn ergeben. Aktuell hätten wir fünf Innenverteidiger für drei Positionen. Stand jetzt bräuchten wir keinen.“