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Horst Steffen raus! So begründet Werder das Aus

Werder wirft Steffen raus!

Werder Bremen trennt sich von Trainer Horst Steffen. Nach zehn sieglosen Spielen fehlt den Verantwortlichen die Überzeugung an den Trendwechsel.
Werder Bremen zieht Konsequenzen aus den schwachen Leistungen in der laufenden Saison und stellt Cheftrainer Horst Steffen frei. Auf der Pressekonferenz nach dem Unentschieden gegen Gladbach einen Abend zuvor äußerte sich der 56-Jährige noch, dass sein Glaube weiter "groß" sei.
Werder Bremen trennt sich von Trainer Horst Steffen. Nach zehn sieglosen Spielen fehlt den Verantwortlichen die Überzeugung an den Trendwechsel.

Horst Steffen ist nicht länger Trainer von Bundesligist Werder Bremen. Nach dem Remis gegen Borussia Mönchengladbach (1:1) am Samstag verkündete Werder auf den offiziellen Klubkanälen die Freistellung des Trainers.

„Es war eine schwere Entscheidung, aber wir haben nicht mehr die Überzeugung, dass Horst den Turnaround nach dieser langen Serie ohne Sieg gemeinsam mit der Mannschaft schaffen wird“, wurde Geschäftsführer Profifußball Clemens Fritz in der Mitteilung des Klubs zitiert.

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Steffen war erst in diesem Sommer von Zweitligist SV Elversberg zu den Bremern gekommen. In 20 Bundesligaspielen unter ihm holte seine Mannschaft lediglich vier Siege und sieben Unentschieden. Neun Partien gingen verloren. Das Unentschieden gegen die Fohlen war bereits das zehnte sieglose Spiel in Serie unter Steffen.

Werder Bremen: Duo übernimmt interimsweise

Werder steht in der Bundesliga auf dem 15. Tabellenplatz. Nur ein Punkt trennt den Klub vom Relegationsplatz. Von einem direkten Abstiegsplatz trennen die Mannschaft immerhin fünf Zähler.

Übernommen wird Bremen von den bisherigen Co-Trainern Raphael Duarte und Christian Groß. Letzterer absolvierte von 2018 bis 2024 118 Spiele für die Bremer. Nun darf der 36-Jährige sich gemeinsam mit dem 29 Jahre alten Duarte, der gemeinsam mit Steffen aus Elversberg kam, an der Seitenlinie beweisen.

„Wir sind intensiv auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer und werden uns die nötige Zeit nehmen, um die für Werder beste Lösung zu finden“, meinte Fritz abschließend. Am Samstag (7. Februar) gastiert Bremen beim SC Freiburg, bevor Bayern München im Weserstadion empfangen wird (14. Februar).