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BVB: Deadline bei Schlotterbeck? Das sagt Kehl

Schlotterbeck-Deadline? Das sagt Kehl

Der Poker zwischen Borussia Dortmund und Nico Schlotterbeck zieht sich weiter in die Länge. Eine kolportierte Deadline kann Sportdirektor Sebastian Kehl nicht bestätigen.
Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac erklärt die aktuelle Rolle von Nico Schlotterbeck und seine Bedeutung für die Mannschaft.
Der Poker zwischen Borussia Dortmund und Nico Schlotterbeck zieht sich weiter in die Länge. Eine kolportierte Deadline kann Sportdirektor Sebastian Kehl nicht bestätigen.

Die ungewisse Zukunft von Nico Schlotterbeck ist seit Wochen eines der zentralen Themen bei Borussia Dortmund. Verlängert der Abwehrchef seinen 2027 auslaufenden Vertrag oder wird er den BVB gar im Sommer verlassen?

Zuletzt hatte die Sport Bild von einer Deadline bis zur Länderspielpause Ende März berichtet, doch davon wollte Sportdirektor Sebastian Kehl im Vorfeld des Freitagabend-Spiels gegen den FSV Mainz 05 (JETZT im LIVETICKER) nichts wissen.

BVB-Boss Kehl gibt sich bei Schlotterbeck entspannt

„Ich kann keine Deadline bestätigen. Die gibt es auch nicht in der Form“, erklärte Geburtstagskind Kehl (wurde am Freitag 46 Jahre alt) bei Sky. „Es gibt nichts Neues zu dem Thema. Und wenn es irgendwann mal was zu verkünden gibt, dann werden wir es natürlich tun.“

Schlotterbeck selbst hatte mit seinen Aussagen nach dem 3:0-Erfolg bei Union Berlin Ende Januar die Spekulationen um eine Deadline angefeuert. „Ich habe für mich irgendwann eine Deadline gesetzt, die werde ich aber nicht sagen“, hatte der 26-Jährige vor drei Wochen betont.

Schlotterbeck: Dortmund oder Real Madrid?

Unter Druck setzen lassen will sich Schlotterback keinesfalls: „Ich glaube schon, dass ich vor dem Sommer eine Grundsatzentscheidung treffen werde. Ich fühle mich wohl, dennoch ist es keine leichte Entscheidung. Ich bin Bauchmensch.“ Er werde sich „irgendwann mit Papa und Keven (Bruder, Anm. d. Red.) zusammensetzen und eine Entscheidung treffen.“

Bei Schlotterbeck sollen sich zuletzt zwei Favoriten herauskristallisiert haben: Dortmund und Real Madrid.

Die Position der Schwarzgelben ist jedenfalls unverändert. Der Verteidiger soll seinen Vertrag vorzeitig verlängern und zu einem Gesicht des Vereins werden. „Irgendwann werden wir das Thema lösen“, gibt sich Kehl weiter entspannt.