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FC Bayern: Ex-Bundesliga-Boss kommt zu hartem Upamecano-Urteil

Hartes Urteil zum Fall Upamecano

Nach dem wochenlangen Poker hat Dayot Upamecano dem FC Bayern zugesagt. Ex-Bundesliga-Boss Heribert Bruchhagen weiß ganz genau, wie er vorgegangen wäre.
Bayern-Sportdirektor Christoph Freund äußert sich zu einer medial berichteten Deadline zur Vertragsentscheidung von Dayot Upamecano - und lässt sich dabei alle Türen offen.
Nach dem wochenlangen Poker hat Dayot Upamecano dem FC Bayern zugesagt. Ex-Bundesliga-Boss Heribert Bruchhagen weiß ganz genau, wie er vorgegangen wäre.

Ex-Bundesliga-Funktionär Heribert Bruchhagen hat sich kritisch zu den zähen Vertragsverhandlungen des FC Bayern München mit Dayot Upamecano geäußert.

„Dieses Theater, da hätte ich die Geduld verloren und hätte gesagt, der soll abhauen“, stellte der 77-Jährige im Interview mit Sky Sport klar.

Wie SPORT1 bestätigte, hat Upamecano nach einem wochenlangen Verhandlungsmarathon das finale Angebot des FC Bayern angenommen und wird seinen Vertrag bis 2030 verlängern.

Der französische Nationalspieler hatte sich zunächst nicht zum FCB bekannt. Seine Berater sollen zudem gegenüber dem Verein immer wieder neue Bedingungen gestellt haben. Am Deadline Day sollen die Münchner dann mit dem Rückzug des Angebots gedroht haben, woraufhin die Spielerseite doch noch einknickte.

Bruchhagen: Bei mir gab es kein Nachverhandeln

Ein Hin und Her wie bei Upamecano hätte es mit Bruchhagen, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Eintracht Frankfurt und des Hamburger SV, nicht gegeben. „Der FC Bayern ist ein Topverein, da geht man doch nicht weg. Ich habe immer den Spielern Angebote gemacht, da gab es kein Nachverhandeln“, betonte der frühere DFL-Geschäftsführer.

„Nachverhandeln würde bei mir bedeuten, dass ich ein verschlechtertes Angebot mache, und wenn man diese Linie konsequent beibehält, nutzt man seinem eigenen Verein und die Spieler werden sich darauf einstellen“, fügte Bruchhagen an.