Im SPORT1-Doppelpass sprach Claus Costa, Sportdirektor des Hamburger SV über die Vertragssituation um Shooting-Star Luka Vuskovic, aber auch über dessen gesperrten Bruder Mario.
HSV-Boss lässt im Doppelpass beim Thema Vuskovic aufhorchen
HSV-Boss verrät Vuskovic-Details
Ein Verbleib von Luka Vuskovic ist äußerst unwahrscheinlich, wie Costa bestätigte: „Vertraglich gibt es keine Chance, dass er bleibt. Es ist eine reine Leihe und wir haben keine Handhabe, dass wir Luka aus längerer Sicht an den HSV binden können.“
Auch Steffen Freund glaubte im SPORT1-Doppelpass nicht an einen Verbleib des Shootingstars: „Tottenham wird ihn definitiv zurückholen. Der spielt so gut, da greift im heutigen Fußball ganz klar das System“.
Kommt es zu gemeinsamen Vuskovic-Auftritten beim HSV?
Er ergänzte: „Ich kann es mir nicht vorstellen, dass der HSV eine Chance hat, ihn weiter zu verpflichten. Da greift das System. Er ist zu gut für den HSV.“
Einen letzten Trumpf hat der HSV allerdings noch in der Hand. „Natürlich gibt es diese romantische Idee, dass Luka mit seinem Bruder Mario einmal zusammenspielt“, formulierte Costa den vermutlich größten Wunsch aller Hamburger Anhänger.
Besonders groß dürfte der Wunsch nach einem Verbleib auch beim älteren der Vuskovic-Brüder sein. Mario arbeite hart an einem Comeback.
„Natürlich haben wir Kontakt zu ihm. Er darf nicht trainieren und in keinem Verein Fußball spielen. Aber er hat einen top Fitness-Zustand, arbeitet hart und das mit einer absoluten Akribie und Leidenschaft, die seinesgleichen sucht“, erklärte Costa.
Mario Vuskovic ist seit November 2022 wegen Dopings gesperrt. Dem Kroaten wurde im September 2022 von der NADA ein körperfremdes Erythropoetin (EPO) nachgewiesen. Auch nach diversen Verhandlungen vor unterschiedlichsten Gerichtshöfen bleibt es bei der vom Internationalen Sportgerichtshof CAS verhängten Sperre, die noch bis zum 15. November 2026 läuft.
Sollte der Gesperrte zum HSV zurückkehren, wird sein von den Tottenham Hotspurs ausgeliehener Bruder Luka vermutlich nicht mehr bei den Rothosen sein.