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Reift beim FC Bayern eine Sturmhoffnung der Zukunft heran?

Wer ist Bayerns junge Kante?

Im Test gegen Jeju macht Bastian Assomo auf sich aufmerksam und trifft. Doch wieviel Potential steckt wirklich im Bayern-Youngster?
Bastian Assamo sorgte beim 2:1-Testspiel-Sieg gegen den südkoreanischen Verein Jeju SK FC für den Siegtreffer. Danach gibt es lobende Worte von Tom Bischof für den erst 16-Jährigen.
Im Test gegen Jeju macht Bastian Assomo auf sich aufmerksam und trifft. Doch wieviel Potential steckt wirklich im Bayern-Youngster?

Geht da ein neuer Stürmer-Stern beim FC Bayern auf? Wie schon im ersten Testspiel gegen Wehen Wiesbaden zeigt Bastian Assomo auch gegen Jeju, was in ihm steckt.

Sein Treffer gegen die Koreaner ist dabei ein Ausdruck seiner großen Stärken, die auch Tom Bischof nicht verborgen geblieben sind.

„Es ist schon brutal für sein Alter, wie er die Bälle festmacht. Dann hat er einen sehr guten Abschluss. Er ist ein klassischer Box-Spieler und macht seine Tore“, sagte der Bayern-Star nach der Partie über seinen erst 16 Jahre alten Mitspieler.

Der sei „ein ruhiger Typ und sehr guter Fußballer. Ein klassischer Stürmer, der seine Tore macht“, so Bischof weiter.

FC Bayern: Ein Stürmer mit Gardemaß

Assomo lebt vor allem von seiner körperlichen Präsenz. 190 Zentimeter Körperlänge machen den Youngster zu einer echten „Kante“ – ein Gardemaß, das er bereits mit 15 Jahren besaß. Bemerkenswert, dass er sich trotzdem so geschmeidig und mühelos bewegt.

Im Verein setzt man aktuell darauf, dass „Basti“ zunächst seine Technik weiter verbessert – darauf liegt der Schwerpunkt bei der Arbeit mit ihm.

Der Grund ist klar: Assomo wäre nicht die erste Nachwuchshoffnung, die sich im Herrenbereich übernimmt und schließlich scheitert. Die körperliche Überlegenheit hilft ihm in den U-Mannschaften, bei den Profis ist der Vorsprung deutlich kleiner oder gleich gänzlich verschwunden.

Negativbeispiel? Mathys Tel!

Obendrein handelt es sich bei der Stürmerposition schon immer um eine verzwickte Sache: Mit ein paar Treffern steht man sofort in den Schlagzeilen, eine Flaute kann den Absturz bedeuten – Spieler in der Defensive haben es da in der Bewertung von außen etwas leichter und können vermeintlich nachhaltiger wachsen.

Ein Negativbeispiel ist Mathys Tel. Der junge Franzose avancierte innerhalb kürzester Zeit zum Fanliebling und konnte mit seiner Torquote zwischenzeitlich sogar mit Erling Haaland mithalten.

Doch ab Frühjahr 2024 war er unter dem damaligen Trainer Thomas Tuchel außen vor. Nachfolger Vincent Kompany hatte nach einer Saison auch keine Verwendung mehr für den mittlerweile 21-Jährigen, der schließlich nach Tottenham wechselte.

Kann Assomo jetzt das halten, was Tel nur versprach?

Dante oder Kompany: Wer bekommt die Teenie-Kante?

Der gebürtige Berliner, der erst 2025 von der Hertha nach München kam, ist für die anstehende Saison vor allem bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern eingeplant. Angesichts der Tatsache, dass das Team von Neu-Trainer Dante aktuell nach zwei Partien noch ohne eigenen Treffer dasteht, ist die „Teenie-Kante“ dort gut aufgehoben und wird gebraucht.

Nach entsprechend vielen Einsätzen in der Regionalliga Bayern wird sich ein genaueres Bild des Youngsters abzeichnen. Ein verlockendes Ziel wäre es, das Erbe von Harry Kane anzutreten.

Der Engländer befindet sich aktuell mit dem FC Bayern in Vertragsverhandlungen. Von einer Verlängerung bis 2029 oder 2030 ist die Rede. Assomo wäre dann erst 20 Jahre alt.

Allerdings müsste er bis dahin so sehr auf sich aufmerksam machen, dass die Münchner mit ihm zusammenarbeiten wollen. Sein aktueller Vertrag läuft noch zwei Jahre.