Die umstrittene Gelb-Rote Karte gegen Elversbergs Trainer Vincent Wagner sorgt weiter für Diskussionen. Nun hat sich auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus deutlich auf die Seite des Bundesliga-Aufsteigers gestellt und die Entscheidung des Schiedsrichters scharf kritisiert.
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Matthäus sauer: „Mehr als lächerlich“
In seiner Sky-Kolumne fand Matthäus besonders deutliche Worte. Die mittlerweile bestätigte Sperre für Wagner sei „an Lächerlichkeit kaum zu überbieten“, schrieb der Weltmeister von 1990. Der Rekordnationalspieler bemängelte vor allem fehlendes Fingerspitzengefühl bei der Bewertung der Situation. Nach seiner Darstellung habe Wagner den Schiedsrichter zur Halbzeit weder aggressiv noch respektlos angesprochen, sondern lediglich eine Frage stellen wollen.
Noch schärfer wurde Matthäus mit Blick auf die Folgen für den Elversberger Coach. „Dass man nun am jungen Elversberg-Trainer ein Exempel statuiert, finde ich mehr als lächerlich. Das sind so Sachen, wo ich sage: Der Fußball macht keinen Spaß“, erklärte der 65-Jährige.
Matthäus zieht Vergleich zu WM-Skandal
Wagner war beim spektakulären 4:3-Auswärtssieg der SV Elversberg bei Borussia Mönchengladbach von Schiedsrichter Martin Petersen wegen unsportlichen Verhaltens des Innenraums verwiesen worden. Die Konsequenz ist eine automatische Sperre für das kommende Heimspiel gegen den FC Bayern München.
Die Entscheidung löste nicht nur bei der SVE, sondern auch bei zahlreichen Beobachtern Unverständnis aus.
Matthäus wählte einen erstaunlichen Vergleich und verwies auf einen WM-Skandal: „Ich finde, das kommt fast schon an die Lächerlichkeit mit der zurückgenommenen Roten Karte für Balogun bei der WM heran.“
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.