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Polizei vorbereitet auf Bayern-Sieg

Polizei vorbereitet auf Bayern-Sieg

Der FC Bayern spielt in Lissabon um die Krone der Champions League. In München ist die Polizei auf mögliche Feierlichkeiten vorbereitet.
Die Polizei von München ist auf mögliche Feierlichkeiten der Fans vorbereitet
Die Polizei von München ist auf mögliche Feierlichkeiten der Fans vorbereitet
© Imago
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von SPORT1

In Lissabon steigt am Sonntagabend das Finale um die Krone der Champion League. Gegner und Anwärter sind der FC Bayern und Paris Saint-Germain. (Champions League, Finale: Paris Saint-Germain – FC Bayern München am Sonntag ab 21 Uhr im LIVETICKER

Während in der portugiesischen Hauptstadt natürlich keine Fans im Stadion zugelassen sind, werden in Paris und München zahlreiche Anhänger das Geschehen ihrer Teams verfolgen. Ein Ernstfall in den Zeiten von Corona? Nicht für die Polizei von München.

Polizei: "Mehr Einsatzkräfte"

"Wir als Münchner Polizei sind vorbereitet", erklärte Polizeisprecher Oliver Barnert im Gespräch mit t-online. "Wir haben schon vor dem Spiel in den Nachmittagsstunden mehr Einsatzkräfte im Stadtgebiet als an einem normalen Sonntag."

Mahnung mögen die Bilder aus Paris sein, als tausende PSG-Fans den Halbfinal-Sieg ihrer Mannschaft über RB Leipzig gefeiert hatten. Sie hatten sich vor dem Parc des Princes versammelt und sämtliche Corona-Beschränkungen ignoriert. Noch schlimmer ging es auf der Avenue des Champs-Élysées zu, wo die Polizei mit Tränengas gegen die Fans vorgehen musste. Feuerwerkskörper und Bengalos waren geflogen.

Ein weiteres Beispiel ereignete sich im Juni nach der vollbrachten Meisterschaft des FC Liverpool. Auch damals hatten etliche Reds-Anhänger - trotz eindringlicher Mahnung von Jürgen Klopp und Co. - gegen die Corona-Regeln verstoßen. Sie tanzten und jubelten auf den Straßen, trugen keinen Mundschutz.

Damit Ähnliches nicht in München passiert - im Falle eines Siegs der Bayern -, hat die Polizei bereits einen Plan. Zusätzlich zur Einsatzhundertschaft kommen noch weitere geschlossene Einheiten zur Unterstützung dazu.

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So könne man "leicht und unkompliziert auf mögliche Lageänderungen reagieren, sollte sich irgendwo eine größere Personengruppe auftun, die feiern möchte", sagte Polizeisprecher Barnert.

Und damit nicht genug: "Wir können auch Verkehrsmaßnahmen treffen, sollten eventuell Autokorsos entstehen."