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FC Bayern: David Alaba beschreibt Verhältnis zu Salihamidzic, Hoeneß und Real-Madrid-Boss Perez

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FC Bayern: David Alaba beschreibt Verhältnis zu Salihamidzic, Hoeneß und Real-Madrid-Boss Perez

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Das sagt Alaba über Salihamidzic

Das sagt Alaba über Salihamidzic

David Alaba äußert sich über sein jetziges Verhältnis zum FC Bayern um Sportvorstand Hasan Salihamidzic - und Uli Hoeneß. Der Star von Real Madrid zieht dabei auch einen Vergleich zu Florentino Perez.
Im STAHLWERK Doppelpass äußert sich Bayerns Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn noch einmal kritisch über Ex-Bayern-Spieler David Alaba.
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von SPORT1

Es waren keineswegs leise und harmonische Töne, als David Alaba den FC Bayern im vergangenen Sommer verließ und nach 13 Jahren ablösefrei zu Real Madrid wechselte.

Vor allem Sportvorstand Hasan Salihamidzic hatte den damaligen Vertragspoker mit dem Österreicher seinerzeit öffentlich kritisiert, soll auch mit Alabas Berater Pini Zahavi ziemlich über Kreuz gelegen haben. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Alaba über Salihamidzic: „Keinen Kontakt“

Beim Österreicher ist nach eigenem Bekunden davon aber nichts Negatives hängengeblieben. „Zwischen mir und dem FC Bayern ist alles im Reinen“, erklärte Alaba im Interview bei Spox und Goal.

Allerdings meinte der 30-Jährige auch: „Ich blicke immer lieber nach vorne als zurück.“ Auf die Frage, ob er mit Salihamidzic mittlerweile ein klärendes Gespräch geführt habe, entgegnete Alaba: „Nein, wir hatten jetzt keinen Kontakt.“

„Spezielle Beziehung“ zu Hoeneß

Ohnehin berichtete der Österreicher, dass das Verhältnis mit Ehrenpräsident Uli Hoeneß enger war: „Ich bin mit 16 Jahren nach München gekommen und hatte von Beginn an eine sehr spezielle Beziehung zu ihm. Er hat mich oft zu sich ins Büro geholt, um mir Tipps zu geben oder Forderungen zu stellen. Ich kann mich erinnern, wie er einmal gesagt hat: ‚Ich möchte, dass du auf dem Platz und in der Kabine mehr Verantwortung übernimmst.‘“

Grundsätzlich habe er dem damaligen Präsidenten “immer sehr offen und ehrlich“ kommunizieren können: „Uli Hoeneß hat mir als Person und Fußballer sehr geholfen. Für mich ist er eine große Inspiration.“

Ähnlich sei es heutzutage mit Präsident Florentino Perez bei Real, wo er auf Anhieb Stammspieler, spanischer Meister und Champions-League-Sieger wurde. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

„Beide sind riesige Persönlichkeiten, die für ihren Verein leben. Und beide wollen nah an der Mannschaft dran sein. Florentino Perez kommt nach jedem Spiel und manchmal auch nach dem Training in die Kabine, um sich mit uns Spielern zu unterhalten. Das hat Uli Hoeneß genauso gemacht. Ihnen ist es wichtig, zu wissen, wie es den Spielern geht“, sagte Alaba.

Salihamidzic gibt Fehler zu

Möglicherweise wird das Verhältnis des Innenverteidigers zu Salihamidzic mit der Zeit doch noch herzlicher. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Immerhin hatte der 45-Jährige im Zeit-Magazin unlängst Fehler bei den Vertragsverhandlungen eingeräumt.

Der FC Bayern habe „Stärke demonstrieren wollen“, aber mittlerweile würde Bayerns Sportvorstand anders mit der Situation umgehen.

„Das Alaba-Thema würde ich versuchen, heute anders zu lösen. Das hätte aber nicht bedeutet, dass David bei uns geblieben wäre, weil die finanziellen Vorstellungen empfindlich auseinanderlagen“, erklärte Salihamidzic.

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