Vier Jahre in Serie stand Real Madrid immer mindestens im Halbfinale der Champions League. Das Aus im Viertelfinale gegen den FC Arsenal sorgt beim Rekordsieger der Königsklasse auch intern für Konfliktpotential.
Champions League: Saftige Real-Kritik aus den eigenen Reihen
Courtois kritisiert Real-Kollegen
Vor allem Torhüter Thibaut Courtois wurde nach dem Spiel am Mittwochabend deutlich.
„Anstatt viele Flanken zu schlagen, müssen wir vielleicht etwas mehr Teamfußball spielen“, forderte der Belgier. Weiter sagte Courtois: „Wir müssen anfangen, als Team zu spielen, nicht als Einzelne. Wir müssen anfangen, ehrlich zu uns selbst zu sein.“
Courtois: „Wir müssen besser sein“
„Wir sind ein Team, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass wir zu individuell spielen. Wenn sie Viní oder Kylian doppelt besetzen, klappt das manchmal, aber drei, viermal nicht. Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir besser sein“, meinte der Schlussmann.
Dennoch stellte er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel klar: „Dies ist nicht der Zeitpunkt, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Jeder muss sich mit sich selbst auseinandersetzen und selbstkritisch sein. Bei all der Qualität, die wir haben, spielen wir vielleicht nicht auf dem Niveau, auf dem wir spielen sollten.“
Auch Real-Trainer Carlo Ancelotti, der zunehmend in die Kritik gerät, erklärte: „Wir haben alles getan, was wir konnten. Vielleicht hat uns ein bisschen der Teamgeist gefehlt.“ Angesprochen auf Ancelotti, versicherte Courtois nur: „Wir hören auf Ancelotti und tun das, was er uns auf dem Platz sagt.“