Nächster Rückschlag für Mathys Tel! Der Franzose wurde von den Tottenham Hotspur zum zweiten Mal in der laufenden Saison aus dem Kader für die Champions League gestrichen. Er wird mindestens beim Duell mit Borussia Dortmund (Dienstag ab 21 Uhr im Liveticker) und auch beim Abschluss der Ligaphase gegen Eintracht Frankfurt fehlen.
Champions League: Tiefschlag für Tel vor BVB-Duell
Tiefschlag für Tel
Schon zu Beginn der Saison hatte es Tel nicht in den CL-Kader geschafft, ehe er dann aber im Dezember nachnominiert wurde. Am Montag verkündete Spurs-Coach Thomas Frank die neuerliche Wende.
Champions League: Tel zieht den Kürzeren
„Ich habe diese Entscheidung getroffen. Das war keine angenehme Entscheidung. Aber so ist das nun mal im Fußball, da muss man Entscheidungen treffen“, erklärte der Trainer auf der Pressekonferenz.
Im Dezember durfte Tel nachrücken, da Teamkollege Dominic Solanke zu jenem Zeitpunkt mehr als 60 Tage verletzt fehlte. Nun ist der Stürmer aber wieder fit und Frank musste sich zwischen Solanke und Tel entscheiden. Der ehemalige Bayern-Star zog hierbei den Kürzeren.
„Die Spurs schwingen die Axt“, titelte die Daily Mail und schreibt von einem „brutalen Schlag“ für Tel, der erst im Sommer für 35 Millionen Euro verpflichtet worden war.
Zuletzt waren wieder vermehrt Wechselgerüchte um den ehemaligen Angreifer des FC Bayern aufgekommen. Bisher absolvierte er in der Königsklasse ganze 32 Minuten. Nach der Ligaphase könnte er wohl theoretisch erneut für das Team nachnominiert werden.
Spurs-Coach mit erstaunlicher Erklärung
Franks paradoxe Begründung für die nun erfolgte Entscheidung: „Ich habe mich für Dom entschieden, weil ich finde, dass Mathys in den letzten beiden Spielen sehr gut gespielt hat, und das ist das Verrückte daran – wenn ich aus allen fitten Spielern auswählen könnte, würde er morgen von Beginn an spielen. Aber ich kann nur zwischen den beiden wählen, und jetzt ist er nicht im Kader. Das ist natürlich hart für Mathys.“
Gleichzeitig muss Frank allerdings gerade im Offensivbereich auf diverse verletzte Kräfte verzichten. Nur elf arrivierte Feldspieler stünden zur Verfügung, teilte der Verein mit.
Der Trainer hofft derweil, dass die Öffentlichkeit verstehe, wie schwer ihm die Entscheidung gefallen sei. „Dom ist mein Hauptstürmer, erfahren und eine Stimme auf dem Feld. Er kann mit seiner Art auch seine Mitspieler besser machen.“