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FC Bayern: Kims Problem wird nicht kleiner

Ein erneuter Rückschlag

Mit einer Mischung aus Pech und Unbeholfenheit kassiert Minjae Kim in der Champions League die Gelb-Rote Karte. Sein Aufwärtstrend scheint vorerst beendet.
SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger schildert seine Eindrücke vom Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Union Saint-Gilloise und arbeitet dabei die Fan-Thematik rund um die Sperrung der Südkurve auf.
Mit einer Mischung aus Pech und Unbeholfenheit kassiert Minjae Kim in der Champions League die Gelb-Rote Karte. Sein Aufwärtstrend scheint vorerst beendet.

Minjae Kim konnte es einfach nicht fassen: In der 64. Minute flog der Koreaner mit Gelb-Rot vom Platz und musste den Rest des Spiels von draußen verfolgen. Zwar konnten die Bayern den Sieg nach Hause bringen, für Kim bedeutet die Szene – und seine gesamte Leistung gegen die Belgier – allerdings einen erneuten Rückschlag.

Schließlich wirkte er in seinem Stellungsspiel nicht immer sattelfest und rückte teilweise zu früh aus der Abwehrreihe. Dass der derzeit erkrankte Dayot Upamecano neben Jonathan Tah zu Recht erste Wahl in der bayerischen Innenverteidigung ist, bestätigte sich somit erneut.

Eine Situation, die für Kim zum Problem werden könnte – immerhin gibt es vereinsintern durchaus Zweifel daran, ob er auch über den kommenden Sommer hinaus ein Teil des Bayern-Kaders sein sollte.

FC Bayern: Kim unter Beobachtung

„Es ist traurig für Kim, dass die Chance auf mehr Spielzeit nicht genutzt hat. Er ist jetzt gesperrt, dabei hätte er gegen Eindhoven durchaus in der Startelf stehen können – schließlich fällt Upamecano aus“, sagt SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger in der aktuellen Folge des Podcasts „Die Bayern-Woche“.

Zwar zählt man hinter den Kulissen des Rekordmeisters die Fehler von Kim nicht mit einer Strichliste, doch Fakt ist: Der 29-Jährige steht unter Beobachtung. Gut möglich, dass die Bayern im kommenden Sommer einen Wechsel forcieren – auch wenn der Spieler selbst aktuell den Klub nicht verlassen will.

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„Die Stimmen im Verein, die sagen, Minjae Kim könnten wir eigentlich abgeben, werden nach solchen Spielen natürlich nicht leiser. Beim FC Bayern wird intensiv diskutiert – und mit solchen Aktionen hilft Kim sich nicht“, erklärt Kumberger. Stand jetzt müsse man den kurzzeitigen Aufschwung des Koreaners womöglich als „Strohfeuer“ verbuchen.

Eberl zeigt sich loyal

Immerhin zeigte sich Max Eberl öffentlich loyal gegenüber seinem Schützling: „Er soll sich keinen Kopf machen“, sagte der Sportvorstand nach der Partie mit Blick auf den Platzverweis.

Ein vorzeitiger Abschied aus München wäre für den Innenverteidiger sicherlich ein Rückschlag. Immerhin kam er 2023 als bester Verteidiger Italiens von der SSC Neapel an die Isar und holte dort die Meisterschaft.

Die ganze Diskussion um Kim sowie alles zu den anderen aktuellen Brennpunkt-Themen rund um den Rekordmeister hören Sie in der neuen Ausgabe des SPORT1-Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und Chefreporter Stefan Kumberger.

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