Axel Disasi ist zurück im Training der ersten Mannschaft des FC Chelsea. Exakt ein Jahr nach seinem letzten Einsatz für die Blues wurde der französische Innenverteidiger am Dienstag von Trainer Liam Rosenior wieder ins Team integriert.
FC Chelsea: Überraschende Rückkehr nach einem Jahr im Exil
Überraschende Kehrtwende bei Chelsea
Unter Vorgänger Enzo Maresca hatte Disasi zuletzt nur noch individuell trainiert und galt im Klub über Monate hinweg als ausgebootet. Die Rückrunde der Saison 2024/25 hatte der 27-jährige Disasi zuvor auf Leihbasis bei Aston Villa verbracht.
FC Chelsea: Rosenior erklärt Disasi-Rückkehr
Rosenior begründete die Entscheidung, Disasi zurückzuholen, mit einem persönlichen Gespräch, das offenbar den Ausschlag gab. „Ich hatte vor ein paar Tagen ein wirklich gutes Meeting mit ihm“, wurde der neue Chelsea-Trainer von englischen Medien zitiert.
Dabei stellte Rosenior auch klar, dass bei ihm jeder Spieler bei null beginne: „Als ich reinkam, habe ich den Spielern gesagt: Es ist eine saubere Ausgangslage für alle.“
Für Rosenior sei es deshalb nur logisch gewesen, das Gespräch zu suchen. Dieses sei „wirklich gut“ verlaufen. Der Schritt zurück in die erste Mannschaft sei deshalb „der richtige“ gewesen.
Noch kein Comeback auf dem Platz
Trotz der Rückkehr ins Mannschaftstraining ist Disasis sportlicher Neustart noch nicht gleichbedeutend mit Einsatzminuten. Rosenior betonte, dass der Franzose durch die monatelange Ausbootung einen Trainingsrückstand habe.
Hinzu kommt: Disasi kann am Mittwochabend in der Champions League ohnehin nicht helfen. Gegen den zyprischen Klub Pafos (ab 21 Uhr im LIVETICKER) ist er nicht spielberechtigt.
Auch seine langfristige Zukunft bleibt offen. Denn trotz der sportlichen „Begnadigung“ deutete Rosenior an, dass ein Wechsel weiterhin möglich sei – zumal laut der Daily Mail mehrere Klubs Interesse zeigen sollen.
Sterling bleibt im Abseits
Während Disasi zumindest sportlich wieder näher an die Mannschaft herangeführt wird, bleibt Raheem Sterling weiterhin außen vor. Der 31-Jährige gilt weiterhin als Profi ohne echte Perspektive bei den Blues.
Rosenior bestätigte zwar Gespräche zwischen Klub und Spieler, diese drehen sich jedoch eher um die nächsten Karriereschritte. „Im Moment sind wir in Gesprächen über verschiedene Dinge und verschiedene Optionen, die in seiner Karriere passieren“, sagte der Coach. „Hoffentlich wird das in den nächsten Tagen klarer.“