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BVB: "Es ist für uns natürlich sehr bitter, sehr ärgerlich"

Kovac über Boykott: „Sehr ärgerlich“

Der BVB muss bei Atalanta Bergamo ohne seine aktive Fanszene auskommen. Trainer Niko Kovac reagiert mit klaren Worten auf das Fernbleiben der Anhänger.
Nico Schlotterbeck reist nach überstandener Verletzung mit Borussia Dortmund nach Bergamo. Dortmunds Trainer Niko Kovac gibt ein Update zur Personalsituation.
Der BVB muss bei Atalanta Bergamo ohne seine aktive Fanszene auskommen. Trainer Niko Kovac reagiert mit klaren Worten auf das Fernbleiben der Anhänger.

Borussia Dortmund muss im Playoff-Rückspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo (JETZT im LIVETICKER) ohne die Unterstützung der aktiven Fanszene auskommen. Kurz vor der Partie hat Trainer Niko Kovac deutliche Worte zu dieser Situation gewählt.

„Es ist für uns natürlich sehr bitter, sehr ärgerlich“, erklärte der Kroate bei DAZN. „Wir haben zwar einen Teil da, aber nicht den kompletten. Das hätten wir uns natürlich gewünscht.“

In einem Statement auf ihrer Webseite hatte die „Südtribüne Dortmund“ das Fernbleiben vom Rückspiel mit Polizeimaßnahmen gegen Dortmunder Anhänger begründet.

Champions League: BVB-Fans bleiben Playoff-Rückspiel fern

Am Wochenende war ersten Fans die Ausreise durch die Bundespolizei verwehrt worden. Der „Spießrutenlauf“, wie die aktive Fanszene „Südtribüne Dortmund“ es nannte, gipfelte schließlich in Durchsuchungen der Unterkünfte in Bergamo durch die italienische Polizei. Die Folge: Von den 1300 verkauften Tickets werden nach SPORT1-Infos nur rund 1100 Fans ins Stadion gehen. Der Atmosphäre dürfte das einen spürbaren Dämpfer verpassen.

„Es ist so, wie es ist“, fuhr Kovac fort und kündigte an: „Wir werden das Beste daraus machen.“

Der BVB-Coach lenkte den Fokus auf das Sportliche: „Ich als Trainer, wir als Mannschaft, müssen uns jetzt auf das Spiel konzentrieren. Alles andere machen unsere Verantwortlichen.“

Nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel geht der BVB mit einer sehr guten Ausgangslage ins Rückspiel. Kovac warnte allerdings: „Das ist ein neues Spiel. Wir müssen uns heute wirklich von der ersten Minute an wieder strecken. Wir müssen Gas geben, wir müssen miteinander kämpfen.“