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Champions League: Diese zwei Szenen lassen Arbeloa wüten

Real-Wut wegen zwei Entscheidungen

Real Madrid verliert 1:2 gegen den FC Bayern. Alvaro Arbeloa glaubt an das Wunder in München – und kritisiert den Schiedsrichter deutlich.
Mit 2:1 erarbeitet sich der FC Bayern eine gute Ausgangslage gegen Real Madrid. Sportvorstand Max Eberl ist entsprechend gut gelaunt. Doch bei den Münchnern ist man sich trotzdem des Ernstes der Lage bewusst.
Real Madrid verliert 1:2 gegen den FC Bayern. Alvaro Arbeloa glaubt an das Wunder in München – und kritisiert den Schiedsrichter deutlich.

Real Madrid steht nach dem 1:2 im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Bayern mit dem Rücken zur Wand. Dennoch verbreitete Trainer Álvaro Arbeloa unmittelbar nach Abpfiff kämpferische Zuversicht.

Der Spanier richtete den Blick kompromisslos auf das Rückspiel in München – und sparte nicht mit Kritik am Unparteiischen.

Real-Wut wegen Tchouaméni-Gelb und Tah-Foul

„Ich glaube, es ist eine Niederlage, die wir mit etwas mehr Glück hätten vermeiden können“, sagte Arbeloa. Zwei Ballverluste seien auf diesem Niveau eiskalt bestraft worden. „Wenn irgendein Team in München gewinnen kann, dann Real Madrid. Wir wissen, wie schwer es dort ist, aber wir werden alles versuchen.“

Besonders ärgerte den Coach die Gelbe Karte für Aurélien Tchouaméni, der nach einem Foul an Michael Olise in der 36. Minute verwarnt wurde und damit für das Rückspiel gesperrt ist. „Das ist ein wichtiger Ausfall bei einer Karte, bei der ich nicht weiß, was der Schiedsrichter gesehen hat“, monierte Arbeloa.

Auch das harte Einsteigen von Jonathan Tah gegen Kylian Mbappé erzürnte den Übungsleiter: „Außerdem weiß ich nicht, wie er für das Foul an Mbappé keine Rote Karte bekommen konnte, das sind Entscheidungen, die man nicht verstehen kann.“

Glaube an das Bernabéu-Gen

Trotz des Rückschlags klammert sich Arbeloa an die Mentalität seines Teams. „Ich bewundere den Ehrgeiz meiner Spieler. Wer nicht daran glaubt, kann in Madrid bleiben – wir fahren nach München, um zu gewinnen.“ Die Königlichen hätten gezeigt, dass sie Bayern vor allem im letzten Drittel wehtun können, doch Manuel Neuer verhinderte mit mehreren Paraden eine bessere Ausgangslage.

Mbappé, der den Anschlusstreffer erzielte, nahm der Trainer ausdrücklich in Schutz. „Ich habe einen sehr engagierten Spieler gesehen, der in der Lage ist, den Unterschied zu machen. Für mich ist er der beste Spieler der Welt.“ Auch Jude Bellingham, nach längerer Pause zunächst nur eingewechselt, soll im Rückspiel eine größere Rolle spielen: „Mit ihm sind wir eine bessere Mannschaft.“

Die Fehler vor den Gegentoren analysierte Arbeloa nüchtern: „Alle Tore entstehen durch Fehler. Wenn wir von hinten aufbauen, müssen wir nach Ballverlust sofort schließen. Das haben wir nicht gut genug gemacht.“ In München braucht Real nun eine jener magischen Europapokal-Nächte, für die der Klub berühmt ist.

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