DFB-Coach Wück verrät Entscheidung im deutschen Tor

von SID
Bundestrainer schlägt Alarm: "Verlieren an Qualität"
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Bundestrainer schlägt Alarm: "Verlieren an Qualität"

Die Besetzung auf der Torhüterposition für die erste Partie steht fest. Ansonsten lässt sich der Coach nicht in die Karten schauen.

Bundestrainer Christian Wück setzt zum Start in die WM-Saison im Tor auf Ena Mahmutovic. „Ena hat es verdient, dass sie morgen das nächste Spiel macht“, sagte Wück: „Man darf nicht vergessen, dass sie in Slowenien schon die Null gehalten hat. Und ich hoffe, dass sie das morgen wiederholen kann.“

Die eigentliche Nummer eins Ann-Katrin Berger hatte für den Länderspiel-Doppelpack gegen Australien am Freitag (20.30 Uhr) und Japan am Dienstag (17.45 Uhr) eine Pause bekommen.

Ena Mahmutovic ist die Herausforderin von Ann-Katrin Berger im deutschen Tor
Ena Mahmutovic ist die Herausforderin von Ann-Katrin Berger im deutschen TorEna Mahmutovic ist die Herausforderin von Ann-Katrin Berger im deutschen Tor© IMAGO/HMB-Media

DFB-Frauen: Australien-Duell als WM-Standortbestimmung

Mahmutovic kommt damit in Karlsruhe zu ihrem dritten Länderspiel. „Ich freu mich natürlich sehr“, sagte die 22-Jährige: „Es ist natürlich immer was Besonderes, dann auch noch gegen eine Mannschaft von einem anderen Kontinent. Das ist glaube ich sehr hilfreich, wenn wir jetzt auch auf die WM blicken, uns mit denen zu messen.“ Trotz zahlreicher „ärgerlicher“ (Wück) kurzfristiger Ausfälle soll das Duell mit den Matildas aus Down Under eine wichtige Standortbestimmung in Richtung Turnier (24. Juni bis 25. Juli 2027) werden.

„Ich erwarte, dass wir gefordert werden“, sagte Wück, „dass wir so ein bisschen schon eine Vorschau bekommen, was uns bei der Weltmeisterschaft in Brasilien erwarten könnte. Und dass wir daraus auch unsere Lehren ziehen, die positiven und eben auch die negativen Lehren. Ich glaube, dass das für die Entwicklung des Teams unheimlich wichtig ist.“

Wück plant „kein Casting für die WM“

Wie viel er in Abwesenheit der verletzten Kapitänin Giulia Gwinn rotieren werde, ließ der Bundestrainer offen. Es sei zwar „kein Casting für die WM“, führte der 53-Jährige aus: „Aber natürlich ziehen wir unsere Rückschlüsse aus jedem einzelnen Länderspiel.

Da hat es nicht nur damit zu tun, wie sie sich mit Ball verhalten, sondern eben auch vor allen Dingen gegen den Ball, wie sie als Team agieren. Welche Spielerin mit welcher anderen harmoniert, das ist für uns ein wichtiger Faktor.“ Jede einzelne Spielerin solle die Partien auch als „Chance“ sehen und diese im besten Fall für sich „nutzen“.

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