Rund drei Wochen nach der Entlassung von Xabi Alonso bei Real Madrid hat Bayer Leverkusens CEO Fernando Carro einen Seitenhieb gegen die Königlichen ausgeteilt und Alonsos Freistellung kritisiert.
Wegen Alonso: Bayer-Boss teilt gegen Real aus
Alonso-Rückkehr? Das sagt Carro
„Er hat natürlich schon gedacht, dass Real Madrid ihm die Chance gibt, ein neues Projekt anzufangen. Diese Chance hat er gar nicht bekommen. Schade“, befand der 61-Jährige vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Bayer Leverkusen und dem FC St. Pauli (3:0) bei Sky. Alonso komme seit seiner Freistellung gut zurecht, verriet Carro. „Er weiß, dass es in dieser Situation dort schwierig war.“
Bayer-Boss berichtet von Treffen mit Xabi Alonso
Der 61-Jährige holte Alonso 2022 nach Leverkusen, unter der Regie des ehemaligen spanischen Nationalspielers gewann Bayer 2024 das Double und zog in das Finale der Europa League ein.
Carro hat auch Monate nach Alonsos Abgang aus Leverkusen „noch viel Kontakt zu ihm“ und ihn noch „vor einigen Tagen persönlich getroffen. Wir hatten mit ihm hier eine hervorragende Zeit.“
Alonso hatte sich im Sommer nach seiner erfolgreichen Amtszeit in Leverkusen dem spanischen Top-Klub Real Madrid angeschlossen. Nach nur 232 Tagen und 34 Pflichtspielen mit 24 Siegen, vier Unentschieden und sechs Niederlagen hatten die Königlichen Alonso im Januar von seinen Aufgaben als Cheftrainer entbunden.
Carro schließt schnelle Alonso-Rückkehr aus
In Leverkusen folgten zunächst Erik ten Hag und anschließend Kasper Hjulmand auf den Spanier, der so schnell nicht nach Leverkusen zurückkehren wird.
Auf die Frage von Sky-Moderator Michael Leopold, ob Alonso nach seinem Real-Aus wieder Leverkusen trainieren wird, antwortete Fernando Carro mit einem Lächeln im Gesicht: „Nein, das nicht.“