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FC Bayern: Leipzig-Wut auf Schiedsrichter! "Wie man das nicht sehen kann ..."

Leipzig-Wut auf Schiedsrichter

RB Leipzig ärgert sich nach der Niederlage gegen FC Bayern über Schiedsrichter Daniel Siebert. Trainer Ole Werner und David Raum fühlen sich um einen Elfmeter gebracht. Werner wirft dem Schiedsrichter sogar noch mehr vor.
RB Leipzig scheidet im DFB-Pokal-Viertelfinale aus! Die Sachsen verlieren mit 0:2 gegen den FC Bayern München und verpassen den Einzug ins Halbfinale. In der Partie gab es mehrere umstrittene Szenen rund um den Schiedsrichter, die nach Abpfiff bei Ole Werner für reichlich Gesprächsstoff sorgten.
RB Leipzig ärgert sich nach der Niederlage gegen FC Bayern über Schiedsrichter Daniel Siebert. Trainer Ole Werner und David Raum fühlen sich um einen Elfmeter gebracht. Werner wirft dem Schiedsrichter sogar noch mehr vor.

Nach der Niederlage gegen den FC Bayern im DFB-Pokal-Viertelfinale (0:2) hat RB Leipzigs Trainer Ole Werner deutliche Kritik an Schiedsrichter Daniel Siebert geäußert. Als „nicht auf Viertelfinal-Niveau“ bewertete Werner die Leistung des Unparteiischen bei Sky.

Besonders im Fokus stand eine Szene aus der ersten Halbzeit, als Josip Stanisic Antonio Nusa unmittelbar an der Strafraumgrenze zu Fall brachte (28. Minute beim Stand von 0:0). Leipzig forderte Elfmeter, bekam aber trotz VAR-Prüfung nicht einmal einen Freistoß.

Zum großen Unverständnis von Leipzigs Trainer: „Als allererstes ist für mich Wahnsinn, dass er gar keinen Tatort gesehen hat“, ärgerte sich der 37-Jährige. „Die sind zu viert, die sind alle verkabelt. Ich hatte dasselbe Sichtfeld wie der Vierte Offizielle. Es ist ein klares Foul.“

Auch Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe war der Meinung, dass Leipzig um einen berechtigten Elfmeter gebracht worden war.

Werner wütet: „Wie man das zu viert nicht sehen kann ...“

„Wenn es kein Elfmeter sein sollte, ist es zumindest mal ein Freistoß, der bei unseren Schützen zumindest eine 50-prozentige Torchance ist“, fügte Werner an, der dennoch beteuerte: „Der Kontakt ist eher im Strafraum als außerhalb.“

In der Folge sprach er deswegen von „insgesamt keiner guten Leistung des Schiedsrichters“, wenngleich er das nicht als Hauptgrund für die Niederlage hinnehmen wollte. Frustriert war er dennoch: „Wie man das zu viert nicht sehen kann, noch nicht einmal als Foul sehen kann, das ist dann auch nicht Viertelfinal-Niveau, tut mir leid.“

DFB-Pokal: Verweigerte Siebert Werner den Handschlag?

Im Nachgang warf er Siebert sogar vor, ihm nach Abpfiff den Handschlag verweigert zu haben.

„Ich bin zum Schiedsrichter hin, der hat mein Angebot des Handschlags komplett ignoriert“, sagte Werner, der hinterherschob: „Ich weiß nicht, was ich ihm getan habe. Vielleicht hat er es auch nicht mitbekommen, weil er mit anderen Leuten im Gespräch war. Keine Ahnung. Er hat es vorgezogen, mir heute nicht die Hand zu geben.“

Bayern-Gegner Raum äußert sein Unverständnis

David Raum hatte zuvor in dieselbe Kerbe geschlagen: „Ich bin in der Situation zum Schiedsrichter hin und er sagt zu mir, ihm wurde durchgesagt: ‚Es ist kein Foul und außerhalb.‘ Außerhalb gebe ich ihnen vielleicht, aber wenn das kein Foul ist … also sorry … dann ist mein Wegrutschen in St. Pauli auch kein Foul."

„Selbst wenn er keinen Elfmeter gibt, muss er ja das Foul sehen und Freistoß geben“, forderte Raum.

Mit Siebert sei der RB-Kapitän aber auf dem Feld dennoch gut ausgekommen: „Heute habe ich mich ausnahmsweise mal recht gut mit dem Schiedsrichter verstanden, deswegen will ich kein schlechtes Wort über ihn verlieren.“