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DFB-Team? Adeyemi würde für Nigeria spielen

Hat sich Adeyemi zu früh entschieden?

Karim Adeyemi überrascht beim Besuch seiner Stiftung in Nigeria mit Aussagen bezüglich der deutschen Nationalmannschaft.
Karim Adeyemi kommt beim DFB nicht zum Zug
Karim Adeyemi kommt beim DFB nicht zum Zug
© IMAGO/Aleksandar Djorovic
Karim Adeyemi überrascht beim Besuch seiner Stiftung in Nigeria mit Aussagen bezüglich der deutschen Nationalmannschaft.

Karim Adeyemi debütierte am 5. September 2021 für die deutsche Nationalmannschaft und erzielte beim 6:0 gegen Armenien prompt ein Tor. Damit ist der BVB-Star automatisch für andere Nationalmannschaften gesperrt.

Heute scheint es fraglich, ob sich der BVB-Star noch einmal für den DFB entscheiden würde, der damals schlichtweg schneller gewesen sei.

Auf die Frage von Soccernet.ng, ob er sich vorstellen könne für Nigeria aufzulaufen, falls er die Möglichkeit hätte, antwortete der gebürtige Münchner: „Wenn ich die Möglichkeit hätte? Natürlich! Ich denke, es ist eine tolle Nationalmannschaft, die eine großartige Zukunft hat. Sie haben gute Spieler und eine große Vergangenheit. Also ja, natürlich.“

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Der zurzeit verletzte Offensivspieler verbringt derzeit seinen Winterurlaub in Nigeria und besucht dort seine Stiftung, die „Karim Adeyemi Foundation“, mit der er Jugendlichen sportlich und schulisch bessere Möglichkeiten verschaffen möchte.

„Ich habe meine Wurzeln hier. Mein Vater stammt von hier und sein Herz ist noch immer hier in Nigeria. Und natürlich ist auch mein Herz noch immer in Nigeria“, erklärte sich der 21-Jährige.

Adeyemi beim DFB zuletzt außen vor

Im Vergleich zu ehemaligen DFB-Talenten wie Kenan Yildiz, der für die Türkei aufläuft, scheinen die Verantwortlichen im Fall Adeyemi wohl rechtzeitig ihre Fühler ausgestreckt zu haben.

Zuletzt war Adeyemi jedoch aus dem Fokus der Nationalmannschaft gerückt und in die U21 degradiert worden, wo er einen Einsatz verweigerte.

Unterstützt wird der Angreifer laut dem Bericht von Soccernet.ng bei seinem Nigeria-Besuch dabei auch von Verantwortlichen des BVB, die die Arbeit der Stiftung unterstützen wollen.

„Es macht mich sehr stolz, dass sie den großen Weg nach Nigeria geschafft haben“, meint Adeyemi und hofft er könne in Zukunft „vielleicht auch Spieler nach Europa holen und ihnen die Möglichkeit geben, in der hohen Liga zu spielen.“