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Heim-EM? Basler wettert: "Wenn unsere Spieler da wieder versagen..."

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Heim-EM? Basler wettert: "Wenn unsere Spieler da wieder versagen..."

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Basler poltert nach EM-Auslosung

Mario Basler findet nach der EM-Auslosung wie immer markige Worte. Den deutschen Gruppengegnern zollt er Respekt - dennoch dürfe sich die DFB-Elf nicht „in die Hosen machen“.
Mario Basler rechnet mit Antonio Rüdiger nach den Auftritten in der Nationalmannschaft ab und sieht stattdessen einen anderen DFB-Akteur als Abwehrchef.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Nach der Auslosung am Samstag ist klar, dass es die deutsche Nationalmannschaft in der Gruppenphase der Heim-EM mit der Schweiz, Ungarn und Schottland zu tun bekommt.

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Nicht nur für Julian Nagelsmann sind der DFB-Elf damit zunächst größere Hürden erspart geblieben. „Es ist keine keine Todesgruppe, aber es gibt keine wirklich schlechten Gegner, wenn man die drei Quali-Runden anschaut“, sagte der Bundestrainer. „Die Teams haben besser geratete Namen hinter sich gelassen, von daher ist es eine sehr gute.“

Dass Deutschland angstfrei die Gruppenphase gehen sollte, sagt Mario Basler - und er hat auch noch einen nicht ganz ernst Vorschlag parat, falls einige Spieler doch schlotternden Knie bekommen sollten.

„Wenn unsere Spieler da wieder versagen ...“

„Wenn wir uns jetzt auch noch vor Schottland, Ungarn und der Schweiz im eigenen Land in die Hosen machen, dann weiß ich wirklich nicht mehr. Dann muss ich mit Lothar Matthäus und Jens Jeremies auflaufen“, feuerte der SPORT1-Experte in seinem Podcast „Basler ballert“.

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Das Ziel müsse sein, als Gruppensieger ins Achtelfinale einzuziehen, fordert Basler. „Ich sage diesmal nicht, wir verabschieden uns nach der Vorrunde. Aber unterschätzen darf man die Gegner natürlich trotzdem nicht. Grundsätzlich, es sollte kein Problem werden, diese Runde zu überstehen, auch als Erster zu überstehen und nicht als Zweiter, sondern du musst in dieser Gruppe Erster werden.“

Für den Fall, dass die DFB-Elf erneut vorzeitig scheitert, wäre der frühere Bayern-Star ratlos. „Wenn unsere Spieler da wieder versagen, dann könnte ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Dann muss auch wirklich jeder von diesen Spielern sagen, Nationalmannschaft ist zu viel für mich.“

U17-Titel? Basler pessimistisch

Was den Triumph der deutschen U17 angeht, die am Samstag sensationell Weltmeister wurde, bleibt Basler für die Zukunft der meisten Youngster pessimistisch.

„Jetzt kommt natürlich der nächste Schritt. Jeder würde gerne in der Bundesliga spielen. Aber ich glaube oder ich prophezeie mal, dass von den 25 Spielern vielleicht maximal fünf irgendwann in der Bundesliga auftauchen. Es ist nochmal ein ganz, ganz großer Unterschied, alleine auch das Körperliche schon mitzubringen.“

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Der Grund für Baslers Einschätzung: „Die körperliche Voraussetzung hat man gesehen, es sind sehr schmächtige Jungs. Sie sind zwar alle sehr athletisch, aber körperlich ist das nochmal ein ganz, ganz großer Sprung aus der Jugend heraus in den Seniorenbereich. Es wäre schön, wenn jetzt wirklich ein paar von den Jungs da eine Karriere machen. Aber ich befürchte, es werden wieder viele von den Spielern, die U17-Weltmeister geworden sind, auf der Strecke bleiben.“