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U17-WM: Finale! Sie sind die heimlichen Gewinner bei der deutschen U17

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U17-WM: Finale! Sie sind die heimlichen Gewinner bei der deutschen U17

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Die heimlichen Gewinner der U17

Der Finaleinzug der deutschen U17-Nationalmannschaft hat viele Namen. SPORT1 blickt auf die Talente, die Noah Darvich oder Paris Brunner den Rücken freihalten - und den WM-Titel am Samstag nach Deutschland holen sollen.
Deutschland trifft im Finale der U17-WM wie auch schon im EM-Endspiel auf Frankreich. Trainer Christian Wück möchte den Triumph im Juni als Blaupause für den Showdown in Indonesien nutzen.
cmichel
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Das Finale Deutschland gegen Frankreich am Samstag (ab 13 Uhr im SPORT1-Liveticker) steht vor der Tür. Die Stars der bisherigen U17-Weltmeisterschaft in Indonesien sind aus deutscher Sicht auf den ersten Blick schnell aufgezählt.

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Noah Darvich vom FC Barcelona ist Strippenzieher, Paris Brunner entschied Viertel- und Halbfinale mit drei Treffern und dann ist da noch Max Moerstedt, der als Neuner über vier Treffer jubeln durfte. Doch es gibt auch die heimlichen Gewinner bei den „Panthern“ von Trainer Christian Wück.

Experte: „Spielertypen, die Deutschland lange vermisst hat“

Matthias Strohmaier hat den Weg der hochtalentierten Mannschaft als Co-Kommentator bei Sky bis zum Sieg gegen Spanien (1:0) begleitet.

Der frühere Spieler des FC Bayern München und ehemalige U-Nationalspieler ist Gründer der in München ansässigen Fußballschule Skillers-Academy. Er stellte im Gespräch mit SPORT1 fest: „Wir sehen endlich die Spielertypen, die Deutschland so lange vermisst hat.“

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Maximilian Hennig rückt dadurch in den Fokus. Der gebürtige Eichenrieder ist die Pferdelunge auf der linken Abwehrseite. „Hennig hilft Brunner dabei, dass er glänzen kann. Er hält ihm den Rücken frei“, erklärte Strohmaier: „Hennig marschiert häufig mit nach vorne und stellt dadurch die Überzahlsituationen für Brunner, der dann ins Eins-gegen-Eins gehen kann, her.“

Hennig startete seine Karriere beim FC Ismaning und wechselte in der U14 zum FC Bayern München. Löst er auf Sicht das Problem auf der Außenverteidigerposition?

Harchaoui als Schlüsselspieler neben Darvich

„Auf Fayssal Harchaoui ist Verlass“, schrieb der DFB auf seiner Homepage. Der defensive Mittelfeldspieler verpasste schon in der U19 des 1. FC Köln in der laufenden Saison keine Partie – und zeigt nun auch bei der Weltmeisterschaft, warum das das Fall ist.

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Strohmaier sah in ihm schon zu Beginn des Turniers einen Geheimtipp, der ihm in der Berichterstattung „zu kurz“ komme.

„Harchaoui ist das Bindeglied zwischen Offensive und Defensive, der Zement zwischen zwei Ziegeln. Er hält das Spiel zusammen und ist ein Schlüsselspieler neben Noah Darvich, weil er dahinter abräumt und erster Aufbauspieler ist“, so Strohmaier. Er sei die von Bayern-Trainer Thomas Tuchel so klar thematisierte „Holding Six“.

In der Innenverteidigung sticht laut Strohmaier Finn Jeltsch hervor. Das Eigengewächs des 1. FC Nürnberg überragte bereits beim Gewinn der Europameisterschaft im vergangenen Sommer.

Jeltsch stand bereits dreimal im Kader der ersten Mannschaft, er hat einen Profivertrag in der Tasche. „Jeltsch ist Antreiber. Er eröffnet das Spiel mutig, dribbelt nach vorne und ist der Fels in der Brandung, der die Bälle wegköpft“, analysierte Strohmaier.

Packt die U17 Historisches?

Die „next Generation“ wächst peu à peu heran – und sie ist in diesem Fall verheißungsvoll. Dino Toppmöller, Trainer von Eintracht Frankfurt, stellte die wohl realistische Prognose auf: „Wir werden den ein oder anderen dieser Spieler in der Bundesliga sehen.“

Gegen Frankreich kann diese Goldene Generation nun Historisches erreichen und als erstes deutsches Team den Weltmeister-Titel holen.