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WM-Titel für Deutschland? Müller ist skeptisch

WM-Titel? Müller ist skeptisch

Die Weltmeisterschaft 2026 rückt näher. Im Hinblick auf das bevorstehende Turnier sieht Thomas Müller das deutsche Team aber noch nicht titelreif.
Mit den Vancouver Whitecaps erreichte Thomas Müller in seiner ersten MLS-Saison direkt das Finale - und hat noch viel vor. Außerdem verrät er, wie er den FC Bayern noch verfolgt und was er seinem Ex-Klub in dieser Saison zutraut.
Die Weltmeisterschaft 2026 rückt näher. Im Hinblick auf das bevorstehende Turnier sieht Thomas Müller das deutsche Team aber noch nicht titelreif.

Weltmeister 2026? Thomas Müller ist skeptisch, was die deutschen Erfolgschancen bei der WM im kommenden Sommer angeht.

„Spieler wie Musiala, Wirtz, auch Woltemade: Das sind super talentierte Spieler, genial in ihren Aktionen, die jetzt schon prägend sein können und auch prägend sein werden“, sagte der Ex-Nationalspieler bei Sky: „Aber da spüre ich jetzt noch nicht, dass sie schon richtig titelreif sind.“

In dem Interview, das am Freitag ab 18.45 Uhr ausgestrahlt wird, äußert der Weltmeister von 2014 Bedenken hinsichtlich der Konstanz des deutschen Teams.

DFB-Team: Müller hofft auf Stabilität

„Wir haben das Potenzial, jeden zu schlagen, aber auch das Potenzial, gegen jeden verlieren zu können“, so der Angreifer der Vancouver Whitecaps: „Wir als Fußball-Nation hoffen natürlich darauf, dass diese Stabilität einkehrt und wir nicht nur diese Potenzialspieler haben, sondern wirklich Spieler, die bei internationalen Topklubs prägende Figuren sind – wie etwa Jo Kimmich oder ein Antonio Rüdiger.“

Müller absolvierte selbst 131 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft, schoss dabei 45 Tore und wurde 2014 Weltmeister. Sein letztes Spiel bestritt der Routinier bei der Heim-EM 2024, als das DFB-Team im Viertelfinale ausschied.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)