Der Deutsche Fußball-Bund kann sich angeblich über Zuwachs freuen: Offensiv-Talent Louey Ben Farhat hat sich für einen Verbandswechsel entschieden und will künftig für Deutschland statt für Tunesien auflaufen. Das berichten Sky und transfermarkt.de übereinstimmend.
SPORT1 - Aktuelle Sportnachrichten, News, Liveticker & Ergebnisse
Will er für Deutschland spielen?
Der 20-Jährige vom Karlsruher SC gilt als eines der spannendsten deutschen Offensivtalente seines Jahrgangs und könnte schon in der nächsten Länderspielpause erstmals für die deutsche U21-Nationalmannschaft nominiert werden. In der Vergangenheit wurde er bereits mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht.
Ben Farhat, der in Waiblingen geboren wurde und aktuell auf Leihbasis für den Karlsruher SC spielt, hat bislang die tunesischen Auswahlmannschaften vertreten und bereits zwei A-Länderspiele für Tunesien absolviert.
Großer Wirbel um WM-Entscheidung
Bei einem weiteren Spiel wäre er „festgespielt“ gewesen, ein Verbandswechsel wäre dann ausgeschlossen gewesen. Brisant: Tunesien wollte den Youngster für die Weltmeisterschaft 2026 nominieren, Ben Farhat sagte jedoch kurzfristig ab, was der damalige Nationaltrainer Sabri Lamouchi als „respektlos“ abstempelte. Auf Anrufe habe der Spieler einfach nicht mehr reagiert.
Der junge Profi begründete seine Entscheidung damals mit der hohen Belastung nach einem zuvor erlittenen Mittelfußbruch, der ihn monatelang außer Gefecht gesetzt hatte.
Bereits seit Monaten sollen die deutschen Verantwortlichen, insbesondere U21-Trainer Antonio Di Salvo, intensiv um den Offensivspieler geworben haben. Nun scheint diese Arbeit Früchte zu tragen.
Sportlich hat Ben Farhat in den vergangenen Monaten einen bemerkenswerten Aufstieg hingelegt. In der vergangenen Saison erzielte er für den Karlsruher SC sechs Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Sein Marktwert stieg zuletzt deutlich an, was auch das Interesse mehrerer Bundesligisten weckte. Am letzten Transfertag wechselte der Angreifer schließlich für rund 7,5 Millionen Euro zum SC Freiburg, wurde aber für ein weiteres Jahr zurück an den KSC verliehen.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.