Weltmeister-Trainer schwärmt von Florian Wirtz

Wirtz-Wechsel „im ungünstigsten aller Momente“
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Wirtz-Wechsel „im ungünstigsten aller Momente“

Beim FC Liverpool und in der deutschen Nationalmannschaft erlebt Florian Wirtz momentan nicht seine einfachste Zeit. Der aktuelle Weltmeister-Trainer hätte den Offensivspieler trotzdem gerne in seinen Reihen.

Der Motor stockt weiterhin noch etwas bei Florian Wirtz. Beim FC Liverpool stand der 23-Jährige bisher sechsmal in der Startelf. In der Liga und der Champions League verbuchte der Offensivspieler allerdings erst eine Torbeteiligung. Auch beim DFB wirkte der Ex-Leverkusener bei der Niederlage gegen Griechenland nach seiner Einwechslung glücklos. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente hält dennoch große Stücke auf ihn.

Welchen deutschen Spieler er gerne in seine Mannschaft holen würde, wurde er in einem Sport-Bild-Interview gefragt. Die Antwort: „Florian Wirtz. Er ist fantastisch. Leider hat er keinen deutschen Pass. Ich mag seine Spielweise.“

Florian Wirtz hat einen großen Fan in Spanien
Florian Wirtz hat einen großen Fan in SpanienFlorian Wirtz hat einen großen Fan in Spanien© IMAGO/STEINSIEK.CH

Spaniens Nationaltrainer hätte Florian Wirtz gerne in seinem Team

Angesichts der hochkarätig besetzten Offensive um Lamine Yamal, Dani Olmo oder Ferran Torres dürfte sich der Frust beim Welt- und Europameister aber in Grenzen halten.

Eine Begeisterung für deutsche Fußballer und Trainer hat de la Fuente aber schon länger: „Deutschland hat eine große Geschichte im Weltfußball, diesen vor allem in den 70er Jahren auf Klub- und Nationalmannschaftsebene geprägt“, leitete er zunächst ein.

„Dazu brachte man immer wieder große Spieler hervor. Nicht nur Franz Beckenbauer. Früher bewunderte ich Günter Netzer, ein unglaublicher Spieler, als er bei Real Madrid war. Was er für Traumpässe spielte, war einzigartig. Auch Paul Breitner ist mir in Erinnerung geblieben als toller Spieler.“

DEINE MEINUNG

Spanien-Trainer Luis de la Fuente wurde von Jupp Heynckes trainiert

Als Spieler wurde der Spanien-Coach unter anderem von Jupp Heynckes trainiert: „Heynckes war ein großer Trainer und ein herausragender Mensch. Was ich mitgenommen habe? Respektvoll zu sein. Wir haben den Kontakt gehalten, ein gutes Verhältnis, er gratuliert mir zu Erfolgen.“

Luis de la Fuente übernahm die „La Furia Roja“ im Januar 2023. Für den spanischen Verband arbeitet er seit 2013, feierte unter anderem Turniersiege mit der U19 und U21. Eine Rückkehr in den Vereinsfußball ist für ihn heute nicht mehr denkbar: „Ich habe früher als Klubtrainer gearbeitet. Aber seitdem ich beim Verband bin, merke ich: Ich bin für das Amt als Trainer einer Nationalmannschaft geboren.“

Gerechtfertigtes Selbstvertrauen: Seine bisherige Amtszeit ist gepflastert mit Erfolgen. Nations-League-Titel 2023, der Gewinn der Europameisterschaft 2024 und der Weltmeisterschaft 2026. Für den Trainer ist das aber längst noch nicht alles: „Wir geben uns nicht mit dem zufrieden, was wir gewonnen haben. Das Beste kommt erst noch.“

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