Hitzlsperger wird bei Kimmich deutlich: „Da steckt Sprengstoff drin“

Beim Thema Kimmich wird Effe überdeutlich
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Beim Thema Kimmich wird Effe überdeutlich

Joshua Kimmich steht erneut im Mittelpunkt einer Debatte um seine Rolle im DFB-Team. Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger richtet eine Warnung an den Bundestrainer.

Thomas Hitzlsperger hat sich in die Debatte um Joshua Kimmich und dessen Standing in der deutschen Nationalmannschaft eingeschaltet. Was die aktuelle Situation des DFB-Kapitäns angeht, fand Hitzlsperger deutliche Worte.

„Es ist ganz kompliziert. Ich bin ganz gespannt, wie es weitergeht“, sagte Hitzlsperger vor dem Freitagabendspiel zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen (LIVETICKER) bei Sky.

Thomas Hitzlsperger hat sich in die Debatte um Joshua Kimmich rund um das DFB-Team eingeschaltet
Thomas Hitzlsperger hat sich in die Debatte um Joshua Kimmich rund um das DFB-Team eingeschaltetThomas Hitzlsperger hat sich in die Debatte um Joshua Kimmich rund um das DFB-Team eingeschaltet© IMAGO/Michael Weber

Hitzlsperger sieht bei Kimmich ein „Riesenproblem“

„Jürgen Klopp, der so vieles gut kann, weiß, dass das ein großes Thema werden kann, wenn das nicht bald gelöst wird. Joshua Kimmich einzuladen und nicht spielen zu lassen, ist ein Riesenproblem“, erklärte der Ex-Nationalspieler.

Der 44-Jährige richtete eine Warnung an den Bundestrainer: „Da steckt Sprengstoff drin. Ich glaube, Jürgen Klopp muss schnell mit Kimmich sprechen – egal, in welche Richtung es geht. Ob er eine Zukunft für Kimmich sieht oder sagt: ‚Ich habe hier eine Menge junge Spieler.‘ Da braucht es eine Klarheit, zuerst unter den beiden und dann öffentlich. Denn sonst zieht sich dieses Thema in die Länge und es schadet allen“, sagte Hitzlsperger.

Zuletzt war verstärkt darüber diskutiert worden, ob Kimmich angesichts des veränderten Spielstils und der starken Leistungen jüngerer Mittelfeldspieler beim DFB künftig weiterhin gesetzt ist.

Beim 2:0 gegen Serbien und beim 0:0 in Griechenland hatte Kimmich auf Anweisung von Klopp nicht zum Kader gehört und so nutzten die jüngeren Konkurrenten ihre Chance.

Klopp selbst sagte in Anbetracht der langwierigen Diskussionen auf SPORT1-Nachfrage jüngst: „Ich gebe auf.“

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