Per Mertesacker wird im ZDF als TV-Experte verabschiedet
Offiziell! Per Mertesacker wird neuer DFB-Geschäftsführer Sport
Per Mertesacker verabschiedet sich heute von den Zuschauern des ZDF. Der Ex-Weltmeister tritt eine neue Rolle an, ein Kollege trauert ihm jetzt schon nach.
Per Mertesacker nimmt heute Abschied von seinem Job als TV-Experte. Der ehemalige Weltmeister wird beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien in der Nations League ein letztes Mal in seiner bisherigen Rolle im ZDF zu sehen sein.
Grund: Am 1. Januar 2027 übernimmt er beim Deutschen Fußball-Bund die Nachfolge des scheidenden Sport-Geschäftsführers Andreas Rettig und verantwortet damit in Zukunft die Nationalteams und die Förderung der Jugend in der Akademie.
Mertesackers langjähriger Kollege, der ZDF-Moderator Jochen Breyer, blickt mit gemischten Gefühlen auf den Abschied. „Ich werde ehrlich gesagt bereits emotional, wenn ich nur daran denke, dass es heute der letzte Einsatz mit Per ist“, sagte er der Bild-Zeitung.
Mertesacker? ZDF-Moderator wird gemeinsamen Ausflüge vermissen
„Per war für mich über all die Jahre viel mehr als ein Experte, viel mehr als ein Kollege. Er ist ein richtig guter Freund geworden. Ich glaube, das hat es auch so besonders gemacht. Mit Per und Chris (Kramer, Anm.) zu moderieren, war wie mit Kumpels daheim auf der Couch zu sitzen und über Fußball zu reden.“
Vermissen werde er in erster Linie nicht die gemeinsamen Sendungen, sondern vielmehr „die Zeit hinter der Kamera. Das gemeinsame Herumalbern und Rumkaspern. Per hat einen hervorragenden Humor.“
Breyer und Mertesacker verband offensichtlich mehr als nur eine berufliche Verbindung: „Dazu natürlich noch unsere gemeinsamen Spaghettieis-Ausflüge. Das war immer unsere Tradition. Eis mit echter Sahne, das war Per immer ganz besonders wichtig. Und er war auch immer der Erste, der fertig war.“
Seit September 2020 war Mertesacker an der Seite von Weltmeister-Kollege Christoph Kramer als TV-Experte im Einsatz, seinerzeit hatte er die Nachfolge von Oliver Kahn angetreten. Wer nun sein Erbe beim öffentlichen Rundfunk antritt, ist unklar.