Die Spielbedingungen in der Frankfurter EM-Arena bereiten Bundestrainer Julian Nagelsmann Kopfzerbrechen - und der Umgang damit sorgt auch für Rätselraten bei Michael Ballack. Eine Frage geht dem ehemaligen Nationalspieler nicht aus dem Kopf: Wieso wurde das Dach in Frankfurt vor Spielbeginn geschlossen?
„Argumentation fehlt“: Ballack ratlos
Das letzte Gruppenspiel gegen die Schweiz endete schließlich mit 1:1 (0:1). Niclas Füllkrug rettete Deutschland in letzter Minute ein Unentschieden. Vor der Partie stellte Moderator Johannes B. Kerner bei Magenta TV fest: „Wir haben eine lustige Beobachtung gemacht. Das Dach ist zu, weil man so eine entfernte Angst hat, es könnte tröpfeln.“

Regen macht den Rasen in Frankfurt wohl noch gefährlicher und rutschiger, als eh er schon ist. „Der sieht von außen gut aus, aber er ist es nicht“, befand DFB-Coach Nagelsmann.
Kerner fragte daraufhin, ob ein Hybridrasen die bessere Wahl sei? „Ich bin kein Greenkeeper! Ich weiß es nicht“, sagte der Bundestrainer mit einem Lächeln.
Nagelsmann vor Anpfiff zum Scherzen aufgelegt
Regen ist in der hessischen Metropole am Sonntagabend keiner vorhergesagt. Zudem wurde der Rasen vor dem Anpfiff auch noch bewässert. „Irgendwie passt das nicht zusammen. Dann können sie auch das Dach offenlassen, dann ist die Luft für die Spieler vermutlich deutlich besser“, wunderte sich Kerner.
Ballack hatte dem vorerst „nichts hinzuzufügen“. Schlussendlich erklärte er: „Natürlich ist das ein Unterschied. Es ist stickig und die Luft drückt ein bisschen. Man hat auch eine gewisse Luftfeuchte und Wärme hier drin. Es ist immer schöner, wenn das Dach offen ist, ganz klar.“
Entsprechend stellte der ehemalige DFB-Kapitän klar: „Wenn ich dann den Rasen nassmache, fehlt die Argumentation dafür.“
Bereits in der Partie Dänemark gegen England war das Dach in Frankfurt in Teilen geschlossen.