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EM 2024: Weltfußballer-Alarm im DFB-Team!

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EM 2024: Weltfußballer-Alarm im DFB-Team!

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Weltfußballer-Alarm im DFB-Team

Die Gala gegen Schottland war auch die Show von Jamal Musiala und Florian Wirtz. Der Hype um die beiden Youngster nimmt konkrete Formen an.
Deutschland gewinnt das Auftaktspiel der UEFA EURO 2024 souverän mit 5:1 gegen Schottland.
Stefan Kumberger
Stefan Kumberger
Manfred Sedlbauer
Manfred Sedlbauer
Die Gala gegen Schottland war auch die Show von Jamal Musiala und Florian Wirtz. Der Hype um die beiden Youngster nimmt konkrete Formen an.

Als eine der Letzten verließen Jamal Musiala und Florian Wirtz am späten Freitagabend die Münchner Fußballarena - natürlich wieder einmal im Doppelpack. Dass sich beide bestens verstehen – auf und neben dem Platz – ist längst bekannt.

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Neu ist seit der 5:1-Gala gegen Schottland zum Auftakt der EM, dass die beiden nicht mehr nur zaubern, sondern jetzt auch treffen. Vor der Partie hatte Julian Nagelsmann noch die bis dato recht magere Quote der beiden Youngster bemängelt. In der Nationalmannschaft konnten Wirtz und Musiala bisher stets glänzen, trafen aber für ihre Qualität zu selten. Jetzt scheint der Knoten geplatzt.

Musiala und Wirtz treffen beide

„Wenn man Jamal sieht, die Dinge, die er macht, die gibst du ihm nicht vor, die kann er einfach. Schon ein außergewöhnlich gutes Spiel heute von ihm. Er hat extrem viel beeinflusst“, sagte der Bundestrainer nach dem Spiel bei Magenta und Kai Havertz ergänzte in der Mixed Zone: „Die beiden sind überragend. Sie sind nicht nur auf dem Platz überragend, sondern auch als Typen. Sie sind beide am Boden geblieben. Wir können uns glücklich schätzen, dass die beiden in unserer Mannschaft sind.“

Die Begeisterung scheint mittlerweile grenzenlos. Unter den Fans sind „Wusiala“ neben Thomas Müller und Toni Kroos die absoluten Publikumslieblinge. Ihre gute Laune steckt an, ihre fußballerische Qualität versetzt die Anhänger in Staunen. Nicht wenige sehen Musiala und Wirtz als die kommenden Weltfußballer – darunter Lothar Matthäus, der als solcher 1990 und 1991 ausgezeichnet wurde.

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Droht jetzt Überschnapp-Gefahr?

Doch wann wird der Hype gefährlich? Musiala selbst hatte schon vor der EM im Gespräch mit SPORT1 bekannt, dass die Erwartungshaltung von außen enorm sei – deswegen mache er sich selbst nicht auch noch zusätzlich Druck. Auch Wirtz wirkt nach der intensiven Saison mit Bayer Leverkusen, in der er das Double holte, keineswegs abgehoben. Beide sind normal geblieben – trotz des Erfolgs und lukrativer Sponsorenverträge.

„Wir haben Spieler mit so vielen Qualitäten und da können wir unsere Stärken rausbringen. Wenn wir alle gut drauf sind und ein, zwei Tore machen, dann wird alles einfacher für uns“, sagte Musiala im ZDF und hob sich selbst damit nicht heraus – bemerkenswert.

Zwei wie Poldi und Schweini?

Nicht wenige vergleichen die beiden aktuellen Hoffnungsträger bereits mit Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski. Denen war es in den Jahren nach 2004 gelungen, mit ihrer lockeren Art und ihren Leistungen, Bewegung in den damals am Boden liegenden deutschen Fußball zu bringen.

Zwar war die Situation jetzt nach der WM 2022 in Katar ähnlich verzweifelt, doch liegen die Dinge aktuell ein wenig anders. Musiala und Wirtz wird jetzt schon ein Potenzial zugetraut, das man von Schweini und Poldi nie erwartet hätte. Die Erwartungshaltung ist nochmals höher, aktuell können junge Fußballer noch schneller zu absoluten Top-Stars werden als es noch vor 20 Jahren der Fall war.

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Dabei hilft auch die aktuelle EM. Große Turniere verleihen hoffnungsvollen Karrieren immer wieder den entsprechenden Boost. Bei Musiala und Wirtz scheint die Skala des Erfolgs nach oben meilenweit offen.