Home>Fußball>EM 2024>

Ex-Nationaltorwart: „Nagelsmann hätte Neuer zu Hause lassen sollen“

EM 2024>

Ex-Nationaltorwart: „Nagelsmann hätte Neuer zu Hause lassen sollen“

{}
{ "placement": "banner", "placementId": "banner" }
{ "placeholderType": "BANNER" }

Ex-DFB-Star stellt sich gegen Neuer

Ex-Nationaltorhüter Uli Stein kritisiert nach dem erneuten Patzer die Entscheidung für Manuel Neuer als Nummer 1 deutlich. Er hätte den Bayern-Keeper gar nicht erst zur EM mitgenommen.
Die deutsche Nationalmannschaft hat in ihrem vorletzten Testspiel vor der Heim-EM den erhofften Sieg verpasst. Dabei sorgte Manuel Neuer mit einer Fehleinschätzung kurz vor Schluss fast für ein Gegentor. Die Kritik an seiner Position nimmt zu. Ist Neuer noch unantastbar?
SPORT1
SPORT1
von SPORT1
Ex-Nationaltorhüter Uli Stein kritisiert nach dem erneuten Patzer die Entscheidung für Manuel Neuer als Nummer 1 deutlich. Er hätte den Bayern-Keeper gar nicht erst zur EM mitgenommen.

Gibt es eine Torwart-Debatte beim DFB? Nach Manuel Neuers Patzer bei der EM-Generalprobe gegen Griechenland (2:1) wollte Bundestrainer Julian Nagelsmann eine solche gar nicht erst führen. Stattdessen hielt er klar an Neuer als EM-Stammkeeper fest. Ex-Nationaltorhüter Uli Stein hat hierfür kein Verständnis.

{ "placeholderType": "MREC" }

„Die Häufung der Schnitzer von Manuel Neuer stimmt mich nachdenklich. Manuel ist nicht mehr der, der er war. Und er ist schon lange nicht mehr unumstritten, womit ich nicht nur auf die jüngsten Spiele beim FC Bayern und in der Nationalelf, sondern bis zur WM in Katar, ja sogar in Russland 2018 zurückblicke“, schrieb der 69-Jährige in seiner Kolumne für den kicker.

Nagelsmann hatte bereits im März angekündigt, dass Neuer für die Europameisterschaft gesetzt sei. Eine Entscheidung, die Stein als „hausgemachtes Problem“ bezeichnet.

Der Vize-Weltmeister von 1986 geht sogar noch einen Schritt weiter und hätte Neuer gar nicht erst mitgenommen. „Nimmst du einen Manuel Neuer mit, musst du ihn auch spielen lassen. Er rechtfertigt es aber sportlich nicht mehr. Man hätte ihn schweren Herzens, jedoch mit Vernunft zu Hause lassen müssen - nach dieser wackeligen Vorbereitung!“

{ "placeholderType": "MREC" }

Nagelsmann-Kritik auch wegen Nübel

Neuer machte in den letzten Monaten nicht immer einen sicheren Eindruck. So patzte er im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid für den FC Bayern nach vorher starker Leistung entscheidend. Ein weiterer Fehler unterlief ihm im abschließenden Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Griechenland.

Wenn du hier klickst, siehst du Spotify-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Spotify dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
IMMER AKZEPTIEREN
EINMAL AKZEPTIEREN

Bei der Heim-EM hätte Stein angesichts dieser Entwicklung gerne Neuers Vertreter Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona im deutschen Tor gesehen. Neuer flöße den gegnerischen Stürmern keinen allzu großen Respekt mehr ein: „Internationale Klasse kann Manuel Neuer immer noch abrufen. Wir sollten nur nicht darauf zocken, dass er es - wie einstmals - schon alleine richten wird. Bei dieser EM wird es kaum einen gegnerischen Stürmer geben, der Angst hat, alleine aufs deutsche Tor zuzulaufen.“

Doch auch noch eine zweite Entscheidung von Nagelsmann kritisiert Stein: „dass mit Alexander Nübel ein möglicher Mann der Zukunft nicht schon einmal Turnierluft schnuppern darf“. Entgegen der ursprünglichen Planung wurde der Torhüter des VfB Stuttgart kurzfristig aus dem Kader gestrichen. „Stattdessen ist Oliver Baumann, dem sicher nicht mehr die große DFB-Karriere bevorsteht, dabei“, wunderte sich Stein.