Nach „Impfaffäre“: Schweiz gewinnt auch in Schottland
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Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die Schweizer blenden die Nebengeräusche aus und legen einen perfekten Start in der Nations League hin.
Ungeachtet der aufsehenerregenden „Impfaffäre“ hat die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft den nächsten Erfolg in der Nations League eingefahren. Nach dem Auftaktsieg in Nordmazedonien (3:0) gewannen die Eidgenossen auch ihr zweites Spiel in Gruppe B1 mit 3:0 (1:0) in Schottland.
In Glasgow erzielte Ricardo Rodriguez (12.) den Führungstreffer. Den Schweizern war zunächst ein Foulelfmeter zugesprochen worden – weil das Foul aber vor dem Strafraum stattgefunden hatte, nahm der Schiedsrichter seine Entscheidung zurück und zeigte Schottlands Jack Hendry die Rote Karte.
Den fälligen Freistoß verwandelte der Ex-Wolfsburger Rodriguez direkt. Der frühere Gladbacher Nico Elvedi (55.) erhöhte aus kurzer Distanz. Zeki Amdouni, bereits Doppeltorschütze gegen Nordmazedonien, besorgte den Endstand (82.).
Xhaka gestand Impf-Betrug
Nebengeräusche begleiten derzeit die Partien der Schweizer. In der Vorwoche hatte zunächst der frühere Gladbacher und Leverkusener Granit Xhaka den Erwerb eines gefälschten Impf-Zertifikates während der Coronakrise eingeräumt.
Kurz darauf stolperte auch der ehemalige Bundesliga-Profi Breel Embolo über gefälschte Nachweise einer Corona-Impfung. Beide reisten aufgrund der Entwicklungen nicht zur Nationalmannschaft und werden auch am Samstag gegen Slowenien und drei Tage später gegen Nordmazedonien fehlen.