Nach dem 1:1 im direkten Aufeinandertreffen zwischen Italien und der Schweiz geht es im Fernduell der Gruppe C am Montag ums Ganze - die direkte WM-Teilnahme. Während der Europameister in Nordirland zu Gast ist, empfangen die Eidgenossen das Team aus Bulgarien.
WM-Quali: Italien und Schweiz mit großen Verletzungsorgen
Verletzungsfluch vor Quali-Showdown
Die Ausgangslage könnte spannender nicht sein: Italien liegt vor dem Finale Furioso punktgleich mit der Schweiz (15) und hat lediglich eine um zwei Treffer bessere Tordifferenz. (DATEN: Tabellen der WM-Qualifikation)
Der Sieger ist bei der WM in Katar dabei, der Zweite muss über den Umweg der Playoffs versuchen, noch einen Platz zu ergattern.
Vor den Spielen in Belfast und Luzern haben beide Mannschaften allerdings enorme Verletzungsprobleme.
Kreuzbandriss bei Bryan Okoh
Schon beim 1:1 gegen die Schweiz hatte Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini auf zahlreiche Stammspieler verzichten müssen, unter anderem auf Lorenzo Pellegrini und Giorgio Chiellini. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der WM-Qualifikation)
Am Wochenende gab es bei der Squadra Azzurra vier weitere Absagen. zuletzt meldete sich Ersatzkeeper Salvatore Sirigu ab. „Mittlerweile ist es ein Massaker“, schreibt die Gazzetta dello Sport.
Fast noch schlimmer ist die Situation bei den Schweizern. Nach Granit Xhaka, Breel Embolo, Nico Elvedi, Steven Zuber, Haris Seferovic und Christian Fassnacht, die bereits in Rom gefehlt hatten, muss nun auch Ricardo Rodriguez mit muskulären Problemen passen.
Zudem fehlt im „Finale“ gegen Bulgarien auch noch BVB-Star Manuel Akanji, der eine Gelb-Sperre absitzen muss. Den größten Schock hatte Innenverteidiger Bryan Okoh (RB Salzburg) zu verdauen, der sich am Freitag im Abschlusstraining einen Kreuzbandriss zuzog.
Italien oder Schweiz? Am Montag wird sich zeigen, welche Rumpftruppe mit den widrigen Bedingungen besser fertig werden.