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VfB-Boss Wehrle reist trotz Homosexualität nach Katar - auch wenn er "vielleicht nicht willkommen" ist

Wehrle trotz Homosexualität nach Katar

Alexander Wehrle will zur WM nach Katar reisen - auch wenn er als homosexueller Mann dort „vielleicht gar nicht so willkommen“ ist.
Im November startet die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Jetzt haben mehrere Länder bekanntgegeben dass sie während der WM mit einer besonderen Kapitänsbinde spielen, was zu Kritik führt.
Alexander Wehrle will zur WM nach Katar reisen - auch wenn er als homosexueller Mann dort „vielleicht gar nicht so willkommen“ ist.

Alexander Wehrle wird in seiner Funktion als Aufsichtsratschef der DFB GmbH & Co. KG trotz seiner Homosexualität zur WM nach Katar reisen.

„Ich werde gegen Japan und Spanien dort sein“, sagte der offen schwul lebende Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart bei Bild TV: „Ich habe mich bewusst dafür entschieden, dort hinzugehen, auch wenn ich weiß, dass ich persönlich vielleicht gar nicht so willkommen bin.“ (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

Er wolle mit seiner Anwesenheit auch im Namen des Deutschen Fußball-Bundes „ein Zeichen setzen“, betonte Wehrle. Homosexualität ist in Katar verboten. Zuletzt hatten die WM-Organisatoren betont, dass gleichgeschlechtliche Paare während des Turniers unbehelligt bleiben würden. Auch diese seien „ohne Diskriminierung“ willkommen, sagte jüngst der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der WM)

Wehrle verteidigt „One-Love-Binde“

Die Kritik an der von der deutschen und sieben weiteren Mannschaften vorgestellten Kapitänsbinde kann Wehrle nicht ganz nachvollziehen. Die von vielen Seiten geforderte Regenbogen-Aussage sei "Bestandteil dieser One-Love-Message", sagte der 47-Jährige: "Egal woher du kommst, was du hast, was du glaubst oder wen du liebst - einfach alle  Menschen müssen willkommen sein."

Die One-Love-Binde sei ein "klares Zeichen gegen Diskriminierung, Antisemitismus und Rassismus".

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