Anzeige
Home>Fußball>Weltmeisterschaft 2022 Katar>

WM 2022: Deutschland blamiert sich! "Schon das Horror-Szenario"" - Stimmen zum DFB-Team

Weltmeisterschaft 2022 Katar>

WM 2022: Deutschland blamiert sich! "Schon das Horror-Szenario"" - Stimmen zum DFB-Team

Anzeige
Anzeige

Stimmen zur DFB-Blamage

Stimmen zur DFB-Blamage

Frust pur! Die deutsche Nationalmannschaft startet mit einer Blamage in die WM 2022 in Katar. Die DFB-Stars zeigen sich entsprechend enttäuscht. SPORT1 fasst die Stimmen zusammen.
DFB-Verteidiger Antonio Rüdiger findet nach der Auftaktniederlage gegen Japan klare Worte.
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Trotz zahlreicher Chancen und Überlegenheit über lange Zeit unterliegt das DFB-Team gegen Japan mit 1:2 - die Stimmung im deutschen Lager ist im Keller!

SPORT1 fasst die Stimmen aus der ARD, Magenta und der Mixed Zone zusammen.

Deutschland verliert das Auftaktspiel der WM gegen Japan mit 1:2. Für DFB-Spieler Ilkay Gündogan eine total unnötige Niederlage.
01:35
DFB-Team: Ilkay Gündogan genervt nach blamabler Niederlage gegen Japan

Hansi Flick (Bundestrainer DFB-Team): „Es ist eine brutale Enttäuschung nicht nur bei mir, sondern im gesamten Trainerteam und den Spielern. Wir sind zurecht mit 1:0 in Führung gegangen, das war mehr als verdient. In der zweiten Halbzeit haben wir in einer Phase, wo wir wirklich auch überlegen waren, viele Torchancen gehabt, die wir nicht gemacht haben. Da muss einfach sagen: Da hat uns Japan in Sachen Effizienz uns heute klar geschlagen und deswegen das eine Tor mehr gemacht.“

... zum 1:2: „Wenn wir die Linie halten, dann ist er im Abseits. Da muss Niklas einfach aufpassen. Das sind individuelle Fehler, für die wir heute büßen mussten.“

... zur Systemumstellung: „Das war ja in der zweiten Halbzeit von Anfang an, also von daher haben wir schon die ein oder andere Torchance rausgespielt. Es sind einfach die individuellen Fehler, die uns einfach nicht passieren dürfen.“

„Haben die Qualität, auch Spanien schlagen zu können“

... zu Goretzkas Rolle beim ersten Gegentor: „Ich sehe dort die ganze Mannschaft. Es sind gewisse Dinge, die wir besser machen müssen. Das werden wir auch klar analysieren. Ich glaube, wir haben einiges gut zu machen vom heutigen Spiel. Trotzdem haben wir die Qualität, auch Spanien schlagen zu können. Das ist jetzt im Fokus.“

.... zur Müller-Auswechslung: „Wir wollen einfach frische Kräfte reinbringen. Und Thomas hat lange nicht gespielt. Von dem her war das von der Überlegung her richtig. Im Nachhinein kann man viele Dinge so sehen, aber für uns sind es individuelle Fehler, die wir heute gemacht haben, die wir nicht machen dürfen. Das müssen wir abstellen.“

... zum Spanien-Spiel: „Spanien ist eine andere Mannschaft als Japan. Ich habe im Vorfeld gesagt, dass Japan gut ausgebildet ist, und das hat man heute gesehen. Ihre Qualität ist, schnell umzuschalten und damit haben sie uns heute das Leben sehr schwer gemacht in den wenigen Situation. Sie sind effizient gewesen - das, was wir heute haben vermissen lassen.“

Deutschland hat den WM-Auftakt vergeigt. Japan schockt das DFB-Team mit einem späten Comeback, nachdem das lange überlegende Deutschland immer wieder vor dem Tor scheitert.
01:00
WM 2022: Deutschland verliert Auftaktspiel gegen Japan

... zur Stimmung nach der erneuten Auftaktpleite: „Wir müssen die Jungs jetzt aufbauen. Wir werden heute keine schöne Heimreise haben, weil das jeder im Kopf hat und sich mit Sicherheit ärgert, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben, weil wir die Chancen hatten. Dennoch müssen wir jetzt nach vorne gucken. Zwei Spiele sind es noch, sechs Punkte sind noch zu vergeben. Daran arbeiten wir.“

Thomas Müller: „Nicht unverdient verloren“

Thomas Müller (DFB-Team): „Vom Gefühl her haben wir über weite Strecken eigentlich ein gutes Spiel gemacht. Natürlich zeichnet sich im Fußball ein gutes Spiel auch dadurch aus, dass man vorne die herausgespielten Chancen, die Überlegenheit in Tore ummünzt. Die Effektivität an beiden Enden hat nicht gepasst. Es ist schon aberwitzig, dass wir mit einer Niederlage dastehen. Aber am Ende des Tages, wenn man sieht, was wir vorne liegenlassen und wie wir am Ende dann die Tore kassieren, würde man im Fußballjargon sagen: nicht unverdient verloren.“ (DATEN: WM-Spielplan 2022)

„Wir haben direkt nach dem Wechsel eine Riesen-Doppelchance, oder eine Dreifachchance. Am Ende müssen wir uns diese mangelnde Effizienz vorwerfen. Ich denke, der Einsatz der Mannschaft hat absolut gestimmt. Wir haben das Spiel von Anfang an seriös, mit Leidenschaft und dominant mit Ball angegangen. Eine Niederlage zum Start: Das ist genau das Gegenteil von dem, was du gebrauchen kannst.“

„Es geht darum, das Ganze jetzt zu verarbeiten. Eine Niederlage sacken zu lassen, fällt nie leicht. Aber am Ende müssen wir natürlich sachlich bleiben. Sportlich relativ einfach zu analysieren, aber emotional schwer zu packen, weil wir uns etwas ganz anderes vorgestellt hatten. Wenn du im Fußball nicht effektiv bist, dann gewinnst du nichts.“

über sein Fazit: „Am Ende des Tages ist relativ einfach. Mangelnde Effektivität vorne und am Ende extreme Effektivität bei den Japanern. Man kann das Spiel, wenn man es über 90 Minuten analysiert, sicherlich auch viele Dinge finden, die man sehr positiv hervorheben kann, wenn wir 3:0 oder 3:1 gewinnen. Aber am Ende des Tages steht eben die 1:2-Niederlage und das ist, was das Ergebnis betrifft, schon das Horror-Szenario, das dir bei so einem Auftaktspiel passieren kann.“

... über die unterschiedlichen Halbzeiten: „Ich habe einen aktiven Auftritt von uns gesehen, vor allem in der ersten Halbzeit waren wir extrem balldominant. Das lag einerseits natürlich auch passivieren Japanern, aber auch daran, dass wir viele Dinge so umgesetzt haben, wie man es vielleicht auch von uns erwartet. Die zweite Halbzeit war ein bisschen anders. Die Japaner haben ein bisschen mehr riskiert, sind ein bisschen früher vorne drauf gegangen. Da war es für uns bei Ballbesitz, nicht mehr ganz so einfach nach vorne zu kommen. Dafür hatten wir die deutlich größeren Chancen, weil der Strafraum der Japaner nicht mehr ganz so dicht besiedelt war. Und dann kamen die letzten 20 Minuten. Da hat es zweimal Boom Boom gemacht und dann stehen wir ohne Punkte da.“

... über seine Auswechslung: „Gebeten habe ich um die Auswechslung nicht. 90 Minuten aus dem Stand hätte ich irgendwie geschafft. Ich hatte keine körperliche Probleme, aber die Auswechslung war jetzt verständlich.“

... über Erinnerungen an die WM 2018, als es ebenfalls mit einer Pleite begann: „Am Ende kommt hoch, dass die Situation (wie 2018, Anm. d. Red.) eine ähnliche ist. Die Situation fühlt sich nicht gut an. Nicht, weil man damit nicht klarkommen kann, sondern weil man zwei Siege braucht. Und man weiß, dass im Fußball Ergebnisse nicht so leicht kontrollierbar sind. Man kann nicht zwei Siege einfach so bestellen. Wir wissen, dass wir die Qualität, Spielweise und das Vertrauen haben, um Spanien und Costa Rica zu schlagen.“

... ob man sich in der zweiten Hälfte versteckt habe: „Haben wir uns so versteckt? Ich fande, wir hatten tolle Torchancen, sogar vor dem Tor der Japaner. Bis zu der ersten Chance der Japaner, wo Manu super hält, haben wir doch nichts gesehen von den Japanern.“

Manuel Neuer: „Total frustriert“

Manuel Neuer (Kapitän DFB-Team): „Ich bin total frustriert und verärgert darüber, dass wir das Spiel aus der Hand gegeben haben. Das war mehr als unnötig. Wir haben uns viele Torchancen herausgespielt, da liegen natürlich Glück und Pech nahe beieinander. Das Zwingende, dass wir das zweite Tor machen wollen, hat dann vielleicht auch gefehlt und wir haben Japan wieder zurück ins Spiel gebracht. Nach der Pause war es auch so, dass wir dann nicht mehr diesen Spielfluss hatten, nicht mehr so herausgespielt haben mit dem Selbstbewusstsein, das wir in der ersten Halbzeit hatten. Dadurch, dass sie höher angelaufen sind, war das auch ein bisschen schwieriger, aber dennoch müssen wir da gut rausspielen.“

... über individuelle Fehler vor Gegentoren: „Wir greifen zusammen an, wir verteidigen zusammen. Da will ich keinem einzelnen Spieler die Schuld geben, das ist klar: Wir stehen da zusammen als Mannschaft, aber dennoch müssen wir das ganz klar besser machen.“

Die FIFA hatte es untersagt, die "One-Love" Binde zu tragen. Trotzdem protestiert die DFB-Elf auf ihre Art und Weise gegen Diskriminierung.
02:49
WM Katar 2022: So setzt der DFB ein Zeichen gegen Diskriminierung

... über ansteigenden Druck in der Gruppe: „Wir stehen von Anfang an unter Druck. Das war für mich auch das wichtigste Spiel, das erste, wie wir ins Turnier starten. Und das ist in die Hose gegangen. Jetzt haben wir den Salat, aber wir müssen da geschlossen raus. Wir müssen beim nächsten Spiel, auch wenn es gegen den stärksten Konkurrenten Spanien geht, alles geben und müssen zeigen, was wir in der Mannschaft wirklich für Potenzial haben und das auch auf den Platz bringen.“

... über Gründe für die Niederlage: „Zum einen natürlich die liegen gelassenen Torchancen, das ist klar. Und dann haben wir bis zum Ende hinten nicht gut verteidigt. Es ist so, dass Japan ein bisschen mehr Druck gemacht hat, dass sie uns im 1:1 angelaufen sind, dass sie höher gepresst haben - und dann hatten wir nicht die Ruhe, hinten herauszuspielen. Da hätten wir mit ein bisschen mehr Tempo spielen müssen, ein bisschen festere Pässe, gute Positionierung, so wie es auch in der ersten Halbzeit der Fall gewesen ist. Das sind dann die Gründe, warum du hier verlierst. Es war eigentlich kein gefährdetes Spiel für uns, aber wir haben den Gegner stark gemacht. Wenn man sich nicht zeigt, keine Pässe mit Aussage nach vorne gibt, dann kommt dann die Retourkutsche.“

...nochmal über die individuellen Fehler: „Vielleicht passieren da auch Dinge im Kopf, ich weiß es nicht. Ich bin ein Freund davon, den Mitspieler immer zu unterstützen. Das sind ganz einfache Basics, die bei uns auch jeder mitbringen muss, wenn er für Deutschland spielt.“

... auf SPORT1-Nachfrage, ob das zweite Gegentor haltbar war: „Ich wollte, dass er mich anschießt. Vielleicht hätte ich noch einen halben Meter nach vorne machen können. Am Ende weißt du es nicht. Ich glaube, wir haben auch ein bisschen abgeschaltet in der Situation und bis zum Ende auch nicht klar verteidigt.

... über den Vergleich zu 2018: „Ich denke jetzt nicht an 2018. Wir haben eine andere Mannschaft. Natürlich war das ein schlechter Start, das wissen wir. Es hätte nicht schlimmer kommen können. Für mich immer noch schwer zu verstehen, wie es so kommen konnte.“

... über vergebene Chancen und Japans Torwart: „Der Torwart hat gut gehalten, aber dennoch ist es so, dass du das Tor auch erzwingen musst. Dieses Zwingende, diese unbedingt Wollen hat glaube ich auch am Ende den Ausschlag gegeben, dass Japan dran geglaubt hat, dass hier was zu holen ist. Und wir haben gedacht, wir bringen das über die Bühne. Es ist für mich schwer zu verstehen, wir das noch aus der Hand geben konnten.“

„Man hat das Gefühl, dass nicht jeder unbedingt den Ball haben wollte“

Ilkay Gündogan: „Ich weiß nicht, ob jemals ein einfacheres Tor erzielt wurde bei einer Weltmeisterschaft. Das darf nicht passieren, wir sind hier bei einer WM. Wir haben das Spiel weitestgehend dominiert. Manu hat uns in der 2. Halbzeit einmal gerettet, dafür haben wir ihn auch. Vorne hatten wir teilweise auch unfassbare Möglichkeiten, haben aber das zweite nicht gemacht. Wie die Gegentore in acht Minuten gefallen sind, ist viel zu einfach. Das darf uns nicht passieren.“

„Uns fehlen vielleicht ein bisschen die Möglichkeiten, auch von hinten rauszuspielen. Obwohl wir in den Positionen nicht schlecht spielen, fehlt so ein bisschen die Überzeugung, auch mit dem Ball. Dass man auch mal den Ball hält, dass man sich bewegt, dass man sich anbietet. Und da haben wir uns in der zweiten Halbzeit vermehrt auf lange Bälle verlassen. Und die kurzen, die wir gespielt haben, haben wir schnell und einfach verloren. Da hat man das Gefühl gehabt, dass nicht jeder den Ball unbedingt haben wollte. Somit haben wir viel zu oft und viel zu einfach den Ball verloren.“

„Es hat sich in der zweiten Halbzeit ein Stück weit angebahnt. Als wir versucht haben, von hinten raus zu spielen, die Japaner uns aber relativ aggressiv schon vorne attackiert und wir einige leichte Ballverluste hatten und keine Lösung hatten. Die Art und Weise, wie wir die Tore hergeschenkt haben, war viel zu einfach. Und leider wird das bei so einem großen Turnier eiskalt bestraft.“

Die Armbinde des DFB-Kapitäns war in den vergangenen Tagen DAS Thema. Immerhin setzte das Team vor dem Abpfiff ein Zeichen. Manuel Neuer erklärt, warum.
00:54
Joshua Kimmich und Manuel Neuer über One-Love-Binde des DFB-Teams

Auf SPORT1-Nachfrage: „Ich weiß auch nicht, wie das passieren kann, ehrlich gesagt. Ich weiß jetzt auch nicht genau, wie knapp es war beziehungsweise wie das Abseits aufgehoben wurde. Von der Bank war es für mich relativ klar, dass der Spieler im Abseits ist und das Tor nicht gegeben wird. Aus einem einfachen Freistoß, aus der eigenen Hälfte heraus, ein langer Ball und der Spieler steht eins-gegen-eins ... Das darf nie passieren!“

„Wenn man es dem Gegner so leicht macht, kann man sagen, dass wir zu hoch stehen. Aber hoch zu stehen bringt auch viele Vorteile. Da muss man aber auf seinen Nebenmann achten, dass man auf einer Linie steht, damit man das Abseits nicht so leicht aufhebt.“

„Wir hätten in der ersten Halbzeit schon das zweite Tor nachlegen können. An Chancen hat es heute nicht gemangelt. Aber wenn du 1:0 führst und nicht in der Lage bist, das zweite zu machen, dann musst du es auch mal cool und souverän runterspielen. Ich weiß nicht, ob da die Reife fehlt oder auch ein Stück weit irgendwo die Qualität, für solche Situationen bereit zu sein. Insgesamt ist das sehr enttäuschend.“

Tabea Kemme (TV-Expertin): „Japan hat die Viererkette und den Raum gut analysiert. Es waren ziemlich leichte Tore, gerade das zweite. Es ist wieder genau das Problem, das wir das eine oder andere Mal schon hatten: die Kommunikation in der letzten Defensivkette zwischen Innenverteidigern und Außenverteidigern, da die Räume zu schließen, aktiv zum Gegner zu gehen, und sich nicht einlullen zu lassen.“

Fredi Bobic (TV-Experte): „Wir hätten das Spiel zu machen können. Wir hatten eine Dreifach-Chance, wo der Torwart überragend hält. Auch der Pfostenschuss von Gündogan – da waren so viele Situationen dabei, wo man das Spiel hätte zu machen können. Die Japaner haben dann die Lücken vor unserer Viererkette gefunden, sie wurden nicht mehr so bedrängt, nicht mehr angesprintet. Das hat man extrem beim ersten Tor gesehen, wo der Ball nach außen gespielt wird und Süle nur passiv steht. Solche Situationen haben wir in der ersten Halbzeit viel besser gelöst.“

Thomas Hitzlsperger: TV-Experte): „Ich bin fast ein bisschen geschockt, ehrlich gesagt. Ich habe nicht damit gerechnet und auf einmal dachte ich wieder an das letzte Nations League Spiel gegen England, genau dasselbe. Die deutsche Mannschaft dominiert, es ist überhaupt nicht absehbar, dass der Gegner nochmal zurückkommt. Und irgendwas passiert bei der deutschen Mannschaft, dass sie den Gegner wieder ins Spiel kommen lässt. Bis zur 60., 65. Minute hat Deutschland das Spiel kontrolliert und dann frage ich mich: Was passiert da?“

Bastian Schweinsteiger (TV-Experte): „Wir hatten Chancen, ein Tor zu machen, haben das nicht gemacht, haben das 2:0 nicht gemacht. Und auf die taktische Umstellung von Japan auf 3-5-2 oder 5-3-2 haben wir keinen Zugriff gehabt. Dadurch ist Japan zurückgekommen. Sie haben aufopferungsvoll gespielt und wir haben uns den Schneid abkaufen lassen. Es ist enttäuschend, dass wir so ein Spiel verlieren, es zeigt aber auch, wo wir gerade stehen.“

„Gerade in der Defensive waren heute auch wieder große Fehler dabei. Das ist nicht abgezockt, das ist nicht erfahren genug, das ist nicht clever genug.“

„Wir haben es nicht geschafft, in der zweiten Halbzeit von hinten heraus mehr nach vorne zu spielen. Da gab es Situation, wo Neuer, Rüdiger oder Schlotterbeck im Strafraum sind und nicht wissen, wo sie den Ball hinspielen sollen, weil keiner im Offensivbereich den Ball wollte. Das hat uns den Zahn gezogen.“

„Mir fehlt Körpersprache, Spieler, die sich da reinwerfen, den Ball haben wollen, verteidigen, auch mal ein bisschen böse zu sein gegen die Japaner. Das vermisse ich, dass da vorne drin einer fehlt, der den Ball auch mal ein bisschen hält und die Ellenbogen raushält, Freistöße rausholt, wenn du nicht von hinten rausspielen kannst.“