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WM 2022: Effenberg mahnt vor Auftaktspiel gegen Japan

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Effenberg freut sich über Füllkrug

Effenberg freut sich über Füllkrug

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg sieht das deutsche Team bei der WM nicht ganz oben. Für einen Spätzünder findet Effenberg lobende Worte.
Die deutsche Nationalmannschaft hat ihr erstes Training in Katar absolviert. Abgesehen von Niclas Füllkrug konnte Hansi Flick mit dem gesamten Kader arbeiten.
Niclas Löwendorf
Niclas Löwendorf

Stefan Effenberg hat in seiner Prognose zur WM die Erwartungen an das deutsche Team gedämpft.

Der SPORT1-Experte erklärte: „Ich würde die Deutschen mit zum Mit-Favoritenkreis zählen, aber nicht zum Top-Favoritenkreis. Das sind andere Mannschaften in meinen Augen.“

Der Grund dafür ist laut Effenberg auch das schwache Abschneiden bei den vergangenen Turnieren. „Einmal Achtelfinale, einmal Vorrunden-Aus. Das darf und sollte auch nicht mehr passieren“, forderte der Ex-Bayern-Spieler.

Effenberg: Messi und Neymar in Topform

Vor Deutschland sieht Effenberg vor allem ein Duo aus Südamerika. „Top-Favoriten sind für mich in diesem Jahr Argentinien und Brasilien. Die haben in diesem Spieljahr herausragend performt. Messi in bestechender Form. Neymar bei Brasilien in herausragender Form“, lobte „Effe“ seine beiden Favoriten. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

Den ersten Gegner der DFB-Elf, die Auswahl aus Japan, schätzt Effenberg als „gefährlich“ ein. Effenberg weiß: „Wenn du das erste Spiel nicht gewinnst, dann stehst schon gegen Spanien extrem unter Druck.“ (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der WM)

Bei Füllkrug werden Erinnerungen an Klose wach

Flicks Entscheidung, den Bremer Spätzünder Niclas Füllkrug zu nominieren, sei „richtig“ gewesen.

Aufgrund seiner Statur und Spielweise habe Füllkrug gute Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten. „Er hat ein hervorragendes Kopfballspiel, dieses robuste, macht die Bälle gut fest. Das haben wir so in dem Sinne in den letzten Jahren nicht gehabt. Der letzte Stürmer, an den ich mich erinnere, war Miro Klose. Also können wir froh sein, dass wir ihn haben“, lobte Effenberg den Stürmer.

Er glaubt: „Wenn du mal 0:1 hinten liegst oder 0:0 und du brauchst einen Sieg, dann ist es bestimmt eine Option, ihn da vorne reinzuwerfen.

Füllkrug sei „nicht nur für die Offensive“ wichtig, sondern könne „vielleicht auch mal hinten was weg verteidigen - wie eine Standardsituation.“

Der letzte Test vor der WM gegen den Oman verlief alles andere als überzeugend. Erfreulich dagegen das erste Spiel von Niclas Füllkrug für die A-Nationalmannschaft. Bei seinem Debüt erzielte er das entscheidende 1:0.
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WM 2022: Niclas Füllkrug empfiehlt sich für die Startelf | 2 nach 10