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WM 2022: Gehen diese Sterne wie Mejbri, Debast oder Issahaku bei der WM auf?

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WM 2022: Gehen diese Sterne wie Mejbri, Debast oder Issahaku bei der WM auf?

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Gehen diese Sterne bei der WM auf?

Gehen diese Sterne bei der WM auf?

Für junge Spieler bietet die WM die perfekte Bühne, sich für größere Aufgaben zu empfehlen. SPORT1 blickt auf vielversprechende Talente, die bei der WM den Durchbruch schaffen könnten.
Thomas Müller, James Rodriguez, Franck Ribéry - die Weltmeisterschaft verhilft Top-Talenten oft zur großen Karriere. Bei der WM 2022 in Katar wollen Nicola Zalewski, Jesus Ferreira, Moises Caicedo, Andreas Skov Olsen, Zeno Debast und Takefusa Kubo die größte Fußball-Bühne nutzen.
Maximilian Huber
Maximilian Huber
Conan Furlong
Conan Furlong

Die WM in Katar bietet jungen Spieler die große Chance, ins Rampenlicht zu treten. Teenager wie einst Thomas Müller 2010, die die größtmögliche Bühne nutzen wollen, um zu beeindrucken und sich zu empfehlen.

Natürlich gibt es bereits zahlreiche Youngster wie Jude Bellingham, Jamal Musiala oder auch Spaniens Mittelfeld-Duo Pedri und Gavi, die bereits Star-Potenzial erreicht haben. SPORT1 blickt auf andere junge Spieler, die noch unter dem Radar fliegen und in Katar den Durchbruch schaffen wollen.

Antonio Silva (Portugal)

Die Zukunft Portugals in der Innenverteidigung könnte Antonio Silva sein. Der 19-Jährige steht bei Benfica Lissabon unter Vertrag und gilt in dieser Saison als absoluter Leistungsträger des Champions-League-Gruppensiegers.

In der ersten portugiesischen Liga lief Silva bislang zehnmal für Benfica auf und erzielte dabei bereits zwei Tore. Auch in der Champions League ist der 19-Jährige gesetzt und traf in den sechs Gruppenspielen einmal.

Antonio Silva wurde in das portugiesische Aufgebot berufen
Antonio Silva wurde in das portugiesische Aufgebot berufen

Bei der WM ist er einer von vier namhaften Innenverteidigern im Aufgebot um Superstar Cristiano Ronaldo. Während Ex-Real-Evergreen Pepe und City-Star Ruben Dias als Favoriten für die zwei Plätze in der Startelf gelten, hofft Silva dennoch auf seine Chance, seine Stärken wie das Stellungsspiel oder die Antizipation unter Beweis zu stellen. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

Jewison Bennette (Costa Rica)

Ein besonderes Augenmerk sollten die deutschen Fans auf Jewison Bennette richten. Der 18 Jahre alte Costa Ricaner, der in der zweiten englischen Liga für den AFC Sunderland aufläuft, trifft mit seiner Mannschaft im letzten Vorrundenspiel der Gruppe E auf die deutsche Nationalmannschaft.

Der 1,72 Meter große Linksaußen, der im Sommer vom Heimatklub Herediano nach England wechselte, trug einen großen Teil dazu bei, dass sich die Mittelamerikaner für die WM-Endrunde im Wüstenstaat qualifizieren konnten.

Jewison Bennette gilt als vielversprechendes Talent Costa Ricas
Jewison Bennette gilt als vielversprechendes Talent Costa Ricas

In sieben Länderspielen konnte er zwei Tore und zwei Assists beisteuern und erarbeitete sich seinen Stammplatz im Team von Trainer Luis Fernando Suárez. In England kommt der Flügelspieler auf drei Tore in 16 Einsätzen. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der WM)

Ebenfalls im Fokus steht Bennettes Landsmann Brandon Aguilera. Der 19-Jährige steht beim Premier-League-Klub Nottingham Forest unter Vertrag, ist derzeit allerdings an AD Guanacasteca aus Costa Rica ausgeliehen.

Zeno Debast (Belgien)

Eine Chance in Katar könnte auch Belgiens Innenverteidigungstalent Zeno Debast erhalten. Der 19-Jährige, der für den RSC Anderlecht aktiv ist, wurde Mitte September für die Nations-League-Spiele gegen Wales und die Niederlande in das Aufgebot von Trainer Roberto Martinez berufen und spielte beide Partien über die volle Distanz.

Zeno Debast (l.) feierte sein Länderspieldebüt gegen Wales
Zeno Debast (l.) feierte sein Länderspieldebüt gegen Wales

Gemeinsam mit dem 22-Jährigen Arthur Theate von Stade Rennes soll Debast die Zukunft der belgischen Abwehrzentrale werden, während es für Jan Vertonghen, Toby Alderweireld oder auch Axel Witsel die letzte Weltmeisterschaft der Karriere sein dürfte.

Debast trifft mit Belgien bei der WM auf Kanada, Kroatien und Marokko. (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)

Abdul Fatawu Issahaku (Ghana)

Das ghanaische Supertalent Abdul Fatawu Issahaku könnte bei der WM in Katar definitiv für Furore sorgen. Der 18-Jährige, der in der vergangenen Saison in 27 Spielen 20 Tore für den ghanaischen Klub Steadfast erzielen konnte, wechselte im Sommer zu Sporting Lissabon und unterschrieb dort einen Fünfjahresvertrag mit einer angeblichen Ausstiegsklausel in Höhe von knapp 60 Millionen Euro.

In der Nationalmannschaft debütierte Issahaku bereits im vergangenen Jahr und absolvierte alle drei Gruppenspiele des Afrika Cups. Der Rechtsaußen konnte bislang 13 Partien für die A-Nationalmannschaft der Black Stars absolvieren und erzielte dabei einen Treffer.

Abdul Fatawu Issahaku (r.) sammelte bereits in der Champions League Erfahrung
Abdul Fatawu Issahaku (r.) sammelte bereits in der Champions League Erfahrung

Im offensiven Mittelfeld duelliert sich der 18-Jährige vor allem mit Ajax-Star Mohammed Kudus (22) um einen Platz in der Elf des ehemaligen Bundesliga-Profis Otto Addo, der seit diesem Jahr interimsweise ghanaischer Cheftrainer ist.

Mit Ghana trifft der Teenager in Gruppe H auf Portugal, Uruguay und auf Südkorea.

Hannibal Mejbri (Tunesien)

Ebenfalls bereits bei einem großen Verein unter Vertrag steht Hannibal Mejbri. Der Mittelfeldmotor, der in Frankreich zur Welt kam, gehört Manchester United und lief bereits dreimal für die Red Devils auf. Derzeit ist Mejbri an den englischen Zweitligisten Birmingham City ausgeliehen.

Hannibal Mejbri lief bereits dreimal für Manchester United auf
Hannibal Mejbri lief bereits dreimal für Manchester United auf

Der 19-Jährige durchlief zunächst die französischen U-Nationalmannschaften, ehe er sich dazu entschied, für das Land seiner Eltern aus Tunesien aufzulaufen. Für die Mannschaft von Cheftrainer Jalel Kadri absolvierte er bislang 18 Partien.

Mejbri ist vielseitig einsetzbar und kann sowohl auf der Acht, auf der Zehn oder Rechtsaußen spielen. Bei der WM kommt es für den Mittelfeldspieler zu einer besonderen Konstellation, die Nordafrikaner treffen in Gruppe D auf Australien, Dänemark und auf - wie sollte es anders sein - Frankreich.

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