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WM 2022: Genialer Messi erlöst Argentinien und wendet Gruppen-Aus gegen Mexiko ab!

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WM 2022: Genialer Messi erlöst Argentinien und wendet Gruppen-Aus gegen Mexiko ab!

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Messi gibt ein Versprechen

Argentinien hat das vorzeitige Gruppen-Aus gegen Mexiko dank Lionel Messi abgewendet! Dem Star der Albiceleste genügt dabei ein genialer Moment, mit dem er seine Nation auf die Siegerstraße bringt, ehe Enzo Fernández kurz vor Schluss alles klarmacht.
Argentinien hat durch den 2:0-Sieg über Mexiko gute Chancen auf das Achtelfinale. Für die Albiceleste trafen Lionel Messi und Enzo Fernandez.
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von SPORT1

Lionel Messi sei Dank!

Argentinien hat das vorzeitige Gruppen-Aus gegen Mexiko abgewendet und mit 2:0 gewonnen! Spielentscheidend war „La Pulga“ selbst, der das Heft des Handelns im zweiten Durchgang in die eigene Hand nahm.

Nach einer torlosen ersten Hälfte fasste sich Messi ein Herz und traf mit einem Distanzschuss aus dem Nichts zur Führung der Argentinier (64. Minute). Kurz vor Schluss erhöhte Enzo Fernández auf 2:0, Messi lieferte den Assist.

„Heute war es einfach ein Finale für uns. Wir mussten gewinnen, das haben wir geschafft“, sagte der Matchwinner nach der Partie - und gab ein Versprechen: „Gegen Polen machen wir das Achtelfinale klar!“

WM: Messi zieht mit Maradona gleich

Es war ein Spiel im Zeichen von Argentinien-Legende Diego Maradona, dessen zweiter Todestag sich am vergangenen Freitag jährte und dem Messi in gleich mehreren Statistiken gleichzog. Und das, obwohl in im Vorfeld eine Knöchel-Verletzung plagte.

„Der Knöchel, über den wurde ja viel gesprochen. Der hat mir schon wehgetan, eigentlich bis eine Minute vor dem Spiel“, verriet der 35-Jährige im Nachgang. „Ich habe aber mit dem Trainer gesprochen und dann natürlich trotzdem gespielt und mich durchgebissen.“

Holpriger Start: Messi und Co. verzweifeln an Mexiko

Nach der 1:2-Niederlage gegen Saudi-Arabien wechselte Argentiniens Trainer Lionel Scaloni fünfmal. In der Vierkette kamen Gonzalo Montiel, Lisandro Martinez und Marcos Acuna neu in die Startelf. Darüber hinaus fing Guigo Rodriguez anstelle von Leandro Paredes an, außerdem erhielt Alexis Mac Allister den Vorzug vor Papu Gomez. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

Mexikos Coach Gerardo Martino wechselte nach der Nullnummer gegen Polen dreimal. Mit Kevin Álvarez, Néstor Auraujo und Andrés Guardado brachte er vor allem defensiv orientierte Akteure und stellte auf eine Fünferkette um, was sich im Spiel durchaus bemerkbar machen sollte.

Denn die Partie startete ruppig, war defensiv geprägt von aggressiv verteidigen Mexikanern, die Messi und Co. im ersten Durchgang komplett kalt stellten. (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)

Aus dem Nichts! Messi trifft und erlöst Argentinien

Für Mexiko lief zunächst alles nach Plan. Mit Körperlichkeit, Leidenschaft und vielen daraus resultierenden Fouls ließen sie nahezu keinen Spielfluss der Albiceleste um Messi zu, der mit seinem 21. WM-Einsatz mit Diego Maradona gleichzog.

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Die zweite Hälfte startete ähnlich, bis Messi sich ein Herz fasste: Aus zentraler Position aus knapp 25 Metern zog La Pulga ab und versenkte den Ball flach im rechten Eck (64.), erlöste ein bis dahin gänzlich ungefährliches Argentinien mit diesem einen genialen Moment.

Ballack über Messi-Gala: „Er hat geliefert“

Es war das achte WM-Tor von Messi, ebenso viele hatte Maradona für die Albiceleste erzielt. „Er hat geliefert“, fand Michael Ballack bei Magenta-TV, machte aber auch klar: „Du darfst Lionel Messi nie alleine stehen lassen.“

„Es brauchte auch einen Lionel Messi, um diesen Abwehrriegel zu unterbrechen, diesen Geistesblitz in Form eines super Schusses. Das kann nicht nur ein Befreiungsschlag für ihn sein, sondern für die gesamte argentinische Mannschaft“, resümierte Ballack.

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Kurz vor Schluss machte das mittlerweile deutlich überlegende Argentinien dann alles klar. Der eingewechselte Fernández erhöhte kurz vor Spielende nach einer kurz ausgeführten Ecke mit einem traumhaften Tor in den Winkel auf 2:0.

„Jetzt sind wir wieder die, die wir eigentlich sein sollten“

„Es war nicht leicht“, meinte Messi nach dem Spiel und bezog sich auf die bittere Pleite gegen Saudi-Arabien. „Wir hatten natürlich die erste Partie im Hinterkopf, wo es einfach schlecht gelaufen war. Das soll natürlich keine Entschuldigung sein.“

„Jetzt sind wir wieder die, die wir eigentlich sein sollten“, fuhr er fort. „Das Resultat stimmt, wir haben das Spiel am Ende doch so durchgezogen, wie wir es uns vorgenommen hatten.“