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WM 2022: Last-Minute-Ekstase beim Iran

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WM 2022: Last-Minute-Ekstase beim Iran

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Last-Minute-Ekstase beim Iran!

Last-Minute-Ekstase beim Iran!

Der Iran belohnt sich tief in der Nachspielzeit für eine beeindruckende Leistung. Wales steht derweil vor dem Aus.
Dank der BBC-Moderatorin Alex Scott ist die "One Love"-Binde am Rande des WM-Gruppenspiels zwischen England und Iran doch zum Einsatz gekommen. Auch Claudia Neumann setzt ein Zeichen.
. SPORT1
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von SPORT1

Erst verhaltenes Mitsingen bei der Hymne, dann ein lautes sportliches Statement: Der Iran kann bei der Fußball-Weltmeisterschaft etwas überraschend weiter vom Achtelfinale träumen.

Ungeachtet der politischen Unruhen in der Heimat bezwang das Team von Trainer Carlos Queiroz Wales um Rekordbrecher Gareth Bale völlig verdient mit 2:0 (0:0) - dank zwei Treffern in der Nachspielzeit. (DATEN: Alle Gruppen & Tabellen der WM)

In der ersten Halbzeit war es der Iran, der mutiger in die Partie startete. In der 16. Minute belohnten sich die Asiaten vermeintlich, das Tor von Ali Gholizadeh zählte allerdings wegen einer knappen Abseitsstellung nicht. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

Die Waliser kamen nur schwer ins Spiel, hatten durch Kieffer Moore allerdings die beste Chance des ersten Durchgangs. Nach der Halbzeit scheiterte der Leverkusener Sardar Azmoun zunächst am rechten Pfosten und Gholizadeh nur wenige Sekunden später am linken Pfosten (52.), der Führungstreffer wollte zunächst nicht fallen.

Wales-Keeper sieht Rot

In der 85. Minute erhitzten sich die Gemüter nochmals: Iran-Star Taremi lief nach einem langen Ball auf das walsische Tor zu, wurde allerdings vom herausgeeilten Schlussmann Wayne Hennessey vor dem Strafraum übel abgeräumt.

Wales-Torwart Hennessey bekommt Rot
Wales-Torwart Hennessey bekommt Rot

Nach Eingriff des Videoassistenten entschied Schiedsrichter Mario Escobar auf die Rote Karte, nachdem er zuvor nur Gelb zückte. Es war zugleich der erste Platzverweis bei der WM in Katar.

Hennessey ist zudem nach Itumeleng Khune (Südafrika gegen Uruguay, 2010) und nach Gianluga Pagliuca (Italien gegen Norwegen, 1994) erst der dritte Keeper der WM-Geschichte, der mit einer Roten Karte vom Platz gestellt wurde.

In der Nachspielzeit konnte der Iran dann den Damm hochverdient brechen: Rouzbeh Cheshmi brachte die Asiaten durch einen Distanzschuss in Führung (90.+8), es war das späteste Siegtor der WM-Geschichte in der regulären Spielzeit. Ramin Rezaeian machte in der elften Minute der Nachspielzeit den Deckel drauf. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der WM)

Mit Sport-Informations-Dienst