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WM 2022: REWE beendet Partnerschaft mit DFB wegen One-Love-Debatte

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WM 2022: REWE beendet Partnerschaft mit DFB wegen One-Love-Debatte

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Sponsor-Hammer! DFB verliert Partner

Sponsor-Hammer! DFB verliert Partner

Der DFB muss ab sofort auf einen wichtigen Werbepartner verzichten. Der Konzern REWE beendet die Zusammenarbeit im Zuge der One-Love-Debatte.
Die FIFA kündigt an, das Tragen der One-Love-Binde sanktionieren zu wollen - und nicht nur das deutsche Team knickt ein. Bernd Neuendorf und Oliver Bierhoff beziehen Stellung.
. SPORT1
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von SPORT1

Der DFB verliert im Zuge der One-Love-Debatte einen wichtigen Partner. Das Unternehmen REWE hat am Dienstag angekündigt, seine Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund zu beenden und verzichtet umgehend auf seine Werberechte.

Bereits im Oktober hatte der Konzern angekündigt, seinen Vertrag mit dem DFB nicht zu verlängern. Diese Entscheidung fiel inhaltlich damals noch unabhängig zur Weltmeisterschaft in Katar. Ab sofort ruht der Kontrakt zwischen den beiden Parteien. (DATEN: WM-Spielplan 2022)

„Fußball ist für uns unter anderem Fair Play, Toleranz und Zusammenhalt – diese Werte halten auch wir hoch“, begründete Lionel Souque, CEO der REWE Group, den Schritt in einer Pressemitteilung.

REWE-Boss: „Skandalöse Haltung der FIFA“

„Wir stehen ein für Diversität – und auch Fußball ist Diversität. Diese Haltung leben wir und diese Haltung verteidigen wir – auch gegen mögliche Widerstände. Die skandalöse Haltung der FIFA ist für mich als CEO eines vielfältigen Unternehmens und als Fußballfan absolut nicht akzeptabel“, fügte Souque hinzu. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

REWE kündigte auch an, dass es das Sammelalbum zur WM ab sofort gratis geben solle und die bisherigen Erträge gespendet werden. Die Kosten trage das Unternehmen.

Auch ein anderer Partner des DFB reagierte auf die jüngsten Ereignisse.

adidas fordert liberale Haltung

Der Sportartikelriese adidas forderte eine liberale Haltung in der One-Love-Diskussion. „Wir sind davon überzeugt, dass Sport offen für alle sein muss“, teilte adidas-Sprecher Oliver Brüggen dem SID mit: „Wir unterstützen unsere Spieler*innen und Teams, wenn sie sich für positiven Wandel einsetzen. Sport bietet wichtigen Themen eine Bühne. Es ist unerlässlich, die Diskussion fortzuführen.“ (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)

Neben der FIFA ist adidas auch Partner des DFB. Dem DFB und seinen europäischen Verbündeten wurde das Tragen der Kapitänsbinde als Symbol für Vielfalt und Toleranz von der FIFA untersagt.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)