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Lahm giftet wegen WM-Vergabe

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Lahm giftet wegen WM-Vergabe

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WM-Vergabe macht Lahm wütend

Philipp Lahm giftet gegen die Vergabe der Weltmeisterschaft 2034 nach Saudi-Arabien und stützt damit die Kritik vieler Fans.
Die Fußball Weltmeisterschaft wird 2030 auf drei Kontinenten ausgetragen. Folge daraus soll sein, dass der Weg 2034 frei für Saudi Arabien ist. Das sagt die Dopa-Runde.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Philipp Lahm kritisiert die Entscheidung der FIFA, die Weltmeisterschaft 2034 in Saudi-Arabien auszutragen. „Die Chronologie der Ereignisse der letzten Wochen zeigt, dass sich aktuell vieles in falsche Richtung entwickelt“, erklärte der EM-Turnierdirektor dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

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„Die demokratische Wirkung, die Fußball-Turniere haben können, ist aus dem Fokus geraten. Die Entscheidungen und Abläufe zuletzt waren sehr fragwürdig“, fügt der ehemalige Nationalspieler an.

Bereits Ende Oktober 2023 bestätigte FIFA-Präsident Gianni Infantino Saudi-Arabien als Gastgeber der Weltmeisterschaft 2034. Zuvor hatte der einzige Konkurrent Australien seine Bewerbung zurückgezogen und damit den Weg für den Wüstenstaat geebnet. Aufgrund eines Rotationsprinzips der FIFA kann das Turnier nur in Asien oder Ozeanien ausgetragen werden.

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Fehlende Glaubwürdigkeit sorgt für Fan-Kritik

„Da vermissen viele Fans zurecht die Glaubwürdigkeit. Sie bekommen den Eindruck vermittelt, dass es ausschließlich ums Geld geht. Das schadet dem Fußball, denn der Fußball lebt von seiner ursprünglichen Glaubwürdigkeit“, kritisierte Lahm die Entscheidung der FIFA.

Bei der Vergabe von Weltmeisterschaften fordert der Ex-Bayern-Star vor allem mehr Transparenz, um weder dem Fußball noch der Gesellschaft zu schaden.