Dick Advocaat ist als Trainer des WM-Underdogs und deutschen Gruppengegners Curacao zurückgetreten. Der niederländische Coach, der in der Bundesliga einst Borussia Mönchengladbach trainierte, verabschiedet sich aus bewegenden Gründen.
WM 2026: Advocaats bewegender Rücktritt bei Deutschland-Gegner
Rücktritt bei deutschem WM-Gegner
Wie der kleine Fußballverband aus der Karibik bekannt gab, wolle sich der 78-Jährige um seine gesundheitlich beeinträchtigte Tochter kümmern. Schon während des Endspurts in der sensationellen Qualifikation für die WM 2026 hatte Advocaat aus privaten Gründen gefehlt.
„Ich habe immer gesagt, dass die Familie an erster Stelle steht. Es ist also eine natürliche Entscheidung“, erklärte Advocaat. Er werde Curacao aber sehr vermissen.
WM: Ex-Schalker übernimmt bei DFB-Gegner
Sich mit der bisher kleinsten Nation der Geschichte für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren, sei eines der „Highlights meiner Karriere“ gewesen.
Mit Fred Rutten steht der Nachfolger bereits fest. Wieder fiel die Wahl also auf einen Niederländer und einen Coach mit Bundesliga-Erfahrung (Rutten trainierte den FC Schalke). Curacao ist seit 2010 ein autonomes Land innerhalb des Königreichs der Niederlande. Die Gruppe E bilden Deutschland, Curacao, Elfenbeinküste und Ecuador.
Rutten adelte Advocaat mit bewegenden Worten: „Es ist eine schwierige Zeit für Dick und ich wünsche ihm und seiner Familie Stärke. Dick ist eine Ikone des Weltfußballs. Es ist wahrlich eine Ehre, seine Arbeit fortzuführen.“