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Nagelsmann stärkt El Mala: "Wird seine Zeit haben"

El Mala „wird seine Zeit haben“

Said El Mala schafft nicht den Sprung in den deutschen WM-Kader. Bundestrainer Julian Nagelsmann stärkt den Kölner Youngster.
Bundestrainer Julian Nagelsmann gibt ein paar Einblicke in die Tage kurz vor der Kader-Nominierung und verrät, wie er mit dem Stress klarkommt. 
Said El Mala schafft nicht den Sprung in den deutschen WM-Kader. Bundestrainer Julian Nagelsmann stärkt den Kölner Youngster.

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Shootingstar Said El Mala vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln trotz dessen Nicht-Nominierung für die WM den Rücken gestärkt.

„Said hat es sportlich total verdient, dabei zu sein. Er kann sich sportlich gar nichts vorwerfen“, sagte Nagelsmann vor dem DFB-Pokalfinale in der ARD und ergänzte: „Er ist ein super Typ, ein sehr sehr guter Spieler, er wird noch seine Zeit haben.“

Deutscher WM-Kader: El Mala nicht dabei – Karl schon

El Mala (19), der in der abgelaufenen Liga-Saison für Köln 13 Treffer erzielt hatte, war von Nagelsmann am Donnerstag entgegen ursprünglicher Berichte nicht für den 26er-Kader für die WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) nominiert worden.

Anders als der 18 Jahre alte Lennart Karl vom FC Bayern. „Lenny hat bei uns in kurzer zeit einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, begründete Nagelsmann seine Entscheidung.

Er müsse vor der WM „auch gucken, was wir für Spiele erwarten“, erklärte der Bundestrainer: „Wir wollen von der Grundhaltung eher spielen wie Bayern München, nicht so viel auf Konter ausgelegt – da hatte Said seine ganz vielen guten Momente in der Rückrunde. Wir müssen bewerten: kommen bei diesem Turnier eher die Said-El-Mala-Momente oder die Leroy-Sané-Momente.“ Letzterer war von Nagelsmann trotz einer durchwachsenen Saison in der Türkei nominiert worden.