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Kramer-Klartext in Kimmich-Debatte: "Mir reicht sein Impact nicht"

Kimmich? „Sein Impact reicht nicht“

Die Positionierung von Joshua Kimmich in der Nationalmannschaft sorgt einmal mehr für Diskussionen. Christoph Kramer ist der Meinung, dass die Stärken des Kapitäns im Zentrum mehr zum Tragen kommen.
Im SPORT1-Podcast "Die WM-Kabine" analysieren SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger und SPORT1-Reporter Manfred Sedlbauer das 1:2 der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador. Ein zentrales Thema ist dabei die Rolle von Kapitän Joshua Kimmich.
Die Positionierung von Joshua Kimmich in der Nationalmannschaft sorgt einmal mehr für Diskussionen. Christoph Kramer ist der Meinung, dass die Stärken des Kapitäns im Zentrum mehr zum Tragen kommen.

Christoph Kramer hat sich in die wieder aufgeflammte Debatte eingeschaltet, ob Joshua Kimmich im Mittelfeld der deutschen Nationalmannschaft besser aufgehoben wäre. „Mir reicht sein Impact auf unser Spiel nicht, für so einen Spieler wie Joshua Kimmich“, stellte der frühere Nationalspieler im ZDF zunächst klar.

Im Zentrum habe Kimmich deutlich mehr Ballkontakte, dort könne er „den Rhythmus bestimmen, was er herausragend kann“, fuhr Kramer fort.

Kimmich war von Bundestrainer Julian Nagelsmann in den drei Vorrundenspielen bei der WM 2026 jeweils als Rechtsverteidiger eingesetzt worden, während Felix Nmecha und Aleksandar Pavlovic im Mittelfeld zuletzt gewackelt hatten. Lothar Matthäus und Philipp Lahm sprachen sich vor diesem Hintergrund kürzlich für eine sofortige Rückversetzung Kimmichs in die Zentrale der DFB-Auswahl aus.

Kramer über Kimmich: „Finde es nicht schlecht, wenn er rechts spielt“

„Ich finde es nicht schlecht, wenn er rechts spielt“, meinte Kramer nun bezüglich Kimmich, „aber wir spielen ja nicht rechts mit ihm. Wir spielen mit einer Dreierkette im Aufbau. Das sind eher einfache Aufgaben.“

Zudem wolle er Kimmich lieber „mit vielen Ballkontakten sehen“, fuhr der langjährige Bundesliga-Profi fort. „In drei Spielen habe ich zwei Chipbälle hinter die Kette gesehen, keine einzige Flanke“, monierte Kramer weiter.

Kimmich sei insgesamt viel in der Restverteidigung gefordert, „wo er eigentlich nicht seine Stärken hat. Ihm geht der Impact verloren, den er haben könnte, weil er halt nicht rechts spielt, sondern in der Dreierkette“, lautete das Fazit von Kramer.