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WM: So antwortet Nagelsmann den Kritikern

So antwortet Nagelsmann den Kritikern

Vor dem WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay verspürt Julian Nagelsmann keinen außergewöhnlichen Druck. Die aufgekommene Kritik lässt er nicht an sich heran.
Julian Nagelsmann stellt sich nach der Niederlage gegen Ecuador zum Interview. Für die Leistung der deutschen Mannschaft findet er teils klare Worte. Einen Vorwurf will er sich aber nicht gefallen lassen.
Vor dem WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay verspürt Julian Nagelsmann keinen außergewöhnlichen Druck. Die aufgekommene Kritik lässt er nicht an sich heran.

Bundestrainer Julian Nagelsmann verspürt vor dem WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay keine außergewöhnliche Drucksituation. „Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht habe gegenüber anderen als Bundestrainer“, sagte Nagelsmann vor dem Spiel am Montag (ab 22.30 Uhr im LIVETICKER) in Foxborough.

Im ersten K.o.-Spiel einer DFB-Auswahl bei einer WM seit dem Titelgewinn vor zwölf Jahren gehe es „nur ums Gewinnen. Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles Mist. Also müssen wir gewinnen“, stellte Nagelsmann fest.

WM: Nagelsmann schließt personelle Änderungen nicht aus

Die öffentliche Kritik nach der Niederlage gegen Ecuador zum Abschluss der Vorrunde (1:2) will der 38-Jährige nicht zu sehr an sich heranlassen. „Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in erster Linie geht es darum, dass wir uns so präparieren, dass wir in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen“, sagte der Bundestrainer.

Auf die Frage, was die Kritik mit ihm selbst mache, antwortete er: „Das ist, glaube ich, wie bei jedem Menschen. Die Frage können Sie sich selbst beantworten. Und dann, glaube ich, ist dazu alles gesagt.“

Für das Spiel gegen Paraguay schloss er personelle Änderungen nicht aus. „Es gibt taktische Überlegungen, etwas zu verändern. Es gibt aber auch Überlegungen, alles so zu belassen“, sagte Nagelsmann.